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Noch Licht im Archiv

Fremdgehen · 27 Minuten lesen · 36 Minuten hören

Gelesen von Ekaterina

Teil 3 der Serie Verbotene Nächte (14)

Ich war schon halb im Mantel, als ich die Stimme aus dem Gang hörte und stehen blieb. Nora sagte meinen Namen so, als hätte sie ihn seit Jahren nur für sich geübt, leise und ohne Fragezeichen, und ich drehte mich um, bevor ich entscheiden konnte, ob das klug war. Sie stand unter der letzten Lampe vor der Eisentür zum Kellerarchiv, den Ausweis an einem Band, das Haar kürzer als früher, die Schultern unter einem dunklen Pullover, den ich nicht kannte. Vier Jahre lagen zwischen uns, und sie sah nicht aus wie eine Erinnerung. Sie sah aus wie jemand, der wusste, dass ich noch da sein würde.

„Du bist also wirklich zurück“, sagte ich.

„Nur für sechs Wochen. Die Altbestände. Dein Chef hat mich angefordert, weil ich die Signaturen von damals noch im Kopf habe.“ Sie lächelte nicht ganz. „Ich dachte, du wärst schon weg.“

„Thomas hat geschrieben, dass er später kommt. Ich wollte die Kiste mit den Bauakten von neunundachtzig noch abschließen.“ Der Name meines Mannes fiel zwischen uns wie ein Gegenstand, den man auf einen Tisch legt und nicht wieder anfasst. Nora nickte. Sie war zweiunddreißig, ich vierunddreißig, und wir hatten uns nichts mehr zu beweisen, außer vielleicht, dass wir erwachsen genug waren, um in einem leeren Gebäude höflich zu bleiben.

Wir gingen zusammen hinunter. Die Treppe roch nach Stein und nach dem Putzmittel, das die Reinigung immer zu sparsam verwendete. Unten brannte nur jede zweite Röhre, und das Licht legte sich flach auf die Metallregale, als hätte es keine Lust mehr auf den Abend. Ich schloss auf. Nora trat ein, als gehöre der Raum ihr noch, und strich mit zwei Fingern über ein Regalbrett, ohne den Staub wirklich wegzuwischen. „Es riecht noch gleich“, sagte sie. „Papier, das zu lange gelegen hat. Und dieser süßliche Kleber von den alten Mappen.“

Ich hängte den Mantel über den Stuhl am Arbeitstisch und schaltete die Schreibtischlampe ein, weil das Deckenlicht die Schrift auf den vergilbten Deckeln unleserlich machte. Nora stellte ihre Tasche ab, zog die Schuhe nicht aus, blieb aber barfuß im Kopf: so hatte ich sie früher genannt, wenn sie die Regeln des Hauses kannte und sich trotzdem bewegte, als sei der Boden weicher, als er war. Wir sprachen über Signaturen. Wir sprachen über eine Lücke in der Reihe C, über einen Karton, der falsch beschriftet war, über den Praktikanten, der letzte Woche einen Ordner in das falsche Jahrzehnt gestellt hatte. Die Sätze waren ordentlich. Darunter lag etwas anderes, und wir beide hörten es.

Damals, bevor sie gegangen war, hatten wir uns zu oft nach Feierabend in genau diesem Gang getroffen. Nicht weil die Arbeit es verlangte. Weil der Aufzug um halb sieben schon leer war und weil ihre Hand manchmal zu lange auf meiner lag, wenn sie mir einen Stift zurückgab. Wir hatten uns einmal geküsst, an der Tür zum Kopierraum, hastig und mit offenem Mund, und danach hatten wir drei Wochen so getan, als sei das ein Versehen gewesen. Dann hatte sie die Stelle in einer anderen Stadt angenommen. Ich hatte Thomas geheiratet, der freundlich war und pünktlich und der meine Arbeit respektierte, ohne sie verstehen zu wollen. Ich hatte mir eingeredet, dass ein Kuss kein Versprechen ist. An diesem Abend, mit Nora wieder im Raum, fühlte sich diese Erklärung dünn an wie Durchschlagpapier.

Sie zog einen Karton vom unteren Brett und stellte ihn auf den Tisch. Dabei streifte ihr Ärmel meinen Unterarm. Es war nichts. Es war genug, dass mir die Haut dort warm wurde, als hätte sie einen Namen gesagt, den nur ich kennen sollte. „Hilfst du mir mit den Grundrissen“, fragte sie, und es war keine dienstliche Frage, obwohl sie so klang. Ich sagte ja. Wir beugten uns über die Blätter. Ihr Haar roch nach einem Shampoo, das ich nicht zuordnen konnte, und nach der Kälte von draußen, die noch in den Spitzen hing. Wenn sie sich bewegte, bewegte sich auch der Schatten ihrer Schulter über die Pläne, und ich las keine Maße mehr.

„Du trägst den Ring noch links“, sagte sie irgendwann, ohne aufzusehen.

„Ja.“

„Geht es euch gut.“

„Es geht uns ruhig.“ Ich hörte selbst, wie das klang: nicht schlecht, nicht warm, eine Wohnung, in der das Licht immer zur selben Zeit ausging. „Er ist ein guter Mann. Er wartet heute mit Essen. Ich habe gesagt, ich brauche noch eine Stunde.“

Nora richtete sich auf. Im Lampenlicht war ihr Mund weicher, als ich ihn in Erinnerung hatte, und die kleine Narbe an der Augenbraue, von einem Sturz auf dem Schulhof vor zwanzig Jahren, war noch da. Sie war erwachsen. Ich war erwachsen. Nichts an uns war übrig von der Hast, mit der man sich früher etwas verbietet, weil man glaubt, das Verbot mache einen anständig. „Ich bin nicht hergekommen, um dir etwas kaputtzumachen“, sagte sie. „Ich bin hergekommen, weil die Akten wirklich ein Chaos sind. Und weil ich dich sehen wollte. Beides ist wahr. Du darfst das eine glauben und das andere weglegen.“

„Ich lege nichts weg“, sagte ich. Meine Stimme war ruhiger, als mein Puls es war. „Ich weiß nur nicht, was ich mit dem anfangen soll, was noch da ist.“

Sie schwieg einen Moment. Oben im Haus knackte eine Heizung. Sonst war nichts. Die Sicherheit ging um neun ihre Runde im Erdgeschoss, das wussten wir beide, und bis dahin gehörte der Keller uns, wenn wir die Tür nur angelehnt ließen oder ganz schlossen. Nora sah zur Tür, dann zu mir. „Wenn du willst, dass ich nur die Ordner anfasse, dann fasse ich nur die Ordner an. Sag es jetzt. Ich nehme es dir nicht übel. Ich fahre danach in mein Pensionszimmer und schlafe, und morgen sind wir Kolleginnen, die sich siezen könnten, wenn uns danach wäre.“

Ich hätte es sagen können. Der Satz lag bereit, höflich und rettend, und Thomas würde später den Tisch decken und fragen, ob der Keller wieder kalt gewesen sei. Ich dachte an sein Gesicht, an die Art, wie er mir den Schal richtete, ohne daraus eine Szene zu machen. Ich dachte auch daran, dass ich ihn seit Monaten nicht mehr so ansah, wie ich Nora jetzt ansah: mit diesem Ziehen unter dem Brustbein, das keine Höflichkeit beruhigt. „Ich will nicht, dass du nur die Ordner anfasst“, sagte ich. „Aber ich will auch nicht, dass du mich überredest. Wenn wir das tun, dann weil ich es sage. Und weil du es auch sagst.“

„Ich sage es“, antwortete sie sofort. „Ich will dich. Ich wollte dich schon damals, und ich bin nicht zurückgekommen, um so zu tun, als sei das vergangen. Wenn du irgendwann aufhörst, hörst du auf, und ich höre mit auf. Kein Drama an der Tür. Kein Festhalten.“

„Gut“, sagte ich, und das Wort war klein und schwer zugleich.

Wir standen uns gegenüber, die Pläne zwischen uns auf dem Tisch, und niemand bewegte sich zuerst, weil der erste Schritt das Unwiderrufliche gewesen wäre und wir beide wussten, dass wir ihn schon im Kopf getan hatten. Dann hob ich die Hand und legte sie an ihre Wange. Ihre Haut war warm. Sie schloss kurz die Augen, nicht wie jemand, der sich ergibt, sondern wie jemand, der einen Ton prüft, ob er stimmt. Als sie sie wieder öffnete, war ihr Blick klar. „Ja“, sagte sie, obwohl ich nicht gefragt hatte. Ich küsste sie.

Es war kein Kuss wie damals an der Kopierraumtür. Damals hatten wir Angst vor Schritten im Gang gehabt und vor uns selbst. Jetzt war der Gang leer, und die Angst war eine andere: nicht vor dem Entdecktwerden in dieser Minute, sondern vor dem, was ich danach noch sein würde. Ihr Mund öffnete sich unter meinem. Sie schmeckte nach Minze und nach dem Tee, den sie offenbar auf dem Weg getrunken hatte. Ich legte die andere Hand in ihren Nacken, unter das kürzere Haar, und spürte, wie sie näher trat, bis der Tischrand uns beide in die Hüften drückte. Ihr Pullover war weich. Darunter war sie fest und lebendig, und als sie die Arme um mich schloss, vergaß ich für einen Atemzug den Ring an meiner linken Hand.

Wir küssten uns lange. Nicht hastig. Nora ließ sich Zeit mit meiner Unterlippe, mit der Stelle unter meinem Ohr, mit dem Winkel, in dem unsere Nasen sich streiften, bevor der Mund wieder fand, was er suchte. Ich hörte uns atmen. Ich hörte das leise Geräusch, wenn Stoff an Stoff zog. Meine Knie waren nicht schwach im kitschigen Sinn: sie waren einfach damit beschäftigt, mich aufrecht zu halten, während in mir etwas nachgab, das ich vier Jahre lang mit Terminen und Ehe und ordentlichen Signaturen zugedeckt hatte. „Hier“, sagte ich an ihrem Mund. „Nicht im Gang. Die Tür können wir schließen.“

Sie nickte. Ich ging hin, drehte den Schlüssel von innen, und das metallische Geräusch war laut in der Stille. Als ich zurückkam, hatte sie die Lampe ein wenig gedreht, sodass das Licht nicht mehr auf die Pläne fiel, sondern auf den freien Streifen Wand zwischen zwei Regalen, wo ein alter Holzhocker stand und der Boden einigermaßen sauber war. „Der Tisch ist voller Tinte und Staub“, sagte sie. „Ich will dich nicht auf Bauakten legen.“ Es war praktisch und zärtlich zugleich, und ich musste lachen, kurz und heiser, weil genau das Nora war: sie dachte an den Staub, während sie mir das Hemd aus dem Bund zog.

„Warte“, sagte ich, und sie wartete wirklich, die Hände an meinem Gürtel, die Augen auf meinem Gesicht. „Ich will das. Ich will dich ausziehen. Ich will, dass du mich anfasst. Ich betrüge ihn damit, und ich weiß es. Sag mir, dass du das mitträgst, sonst hören wir auf.“

„Ich trage es mit“, sagte sie. „Nicht als Ausrede. Als Wahrheit. Du bist verheiratet. Ich bin nicht dein Geheimnis, das sich selbst belügt. Wenn du mich jetzt willst, bin ich hier. Wenn du morgen so tust, als sei nichts gewesen, werde ich das nicht schön finden, aber ich werde dich nicht jagen.“ Sie strich mit dem Daumen über meinen Handrücken, dort wo der Ring saß. „Soll ich ihn dir abnehmen.“

„Nein“, sagte ich. „Lass ihn. Ich will nicht so tun, als sei die Hand eine andere.“

Sie küsste die Stelle neben dem Ring, nicht den Ring selbst, und diese Unterscheidung machte mich weicher als jeder Schwur. Dann öffnete sie den obersten Knopf meiner Bluse. Ich trug noch die Bürokleidung, dunkelblau, ein wenig zu steif für das, was wir taten, und jeder Knopf war ein kleiner Entschluss. Nora arbeitete sich langsam nach unten. Ihre Knöchel streiften meine Haut. Als die Bluse offen war, schob sie sie mir von den Schultern, faltete sie nicht, legte sie über den Stuhl, als sei auch das eine Form von Achtung. Ich stand im Rock und im BH, und die Kellerluft war kühl an den Armen, warm nur dort, wo ihr Blick lag.

„Du bist schön“, sagte sie, ohne es wie ein Kompliment aus einem Film klingen zu lassen. „Du warst es damals auch. Ich habe nur nicht den Mut gehabt, es zu Ende zu bringen.“

„Dann bring es jetzt zu Ende“, sagte ich. „Oder fang es an. Wie auch immer man das nennt.“

Sie öffnete meinen BH. Die Träger glitten, und meine Brüste lagen frei in der kühlen Luft, die Brustwarzen schon fest, bevor sie sie berührte. Nora sah hin, nicht gierig im hässlichen Sinn, sondern aufmerksam, als wolle sie sich merken, was sie sah. Dann beugte sie sich vor und küsste die linke Brust, erst die weiche Haut darüber, dann die Warze, die sie mit der Zunge langsam umkreiste, bis ich die Hand in ihr Haar legen musste, nicht um sie zu führen, sondern um nicht den Halt zu verlieren. Ein Laut kam aus mir, den ich im Büro nie gemacht hätte. Sie hörte ihn und wurde sicherer. Ihre Hand fand die andere Brust, wog sie, strich mit dem Daumen über die Spitze, bis beide Seiten gleich hell und empfindlich waren.

Ich zog ihr den Pullover über den Kopf. Darunter trug sie ein schlichtes Hemd, das ich ebenfalls auszog, und dann stand sie in einem dunklen BH, der mehr Haut zeigte, als ich erwartet hatte. Ihre Schlüsselbeine warfen Schatten. Eine feine Linie lief von der Mitte ihrer Brust nach unten und verschwand im Bund der Hose. Ich öffnete den BH, und sie half mit, die Arme nach hinten, ein kurzes Lachen, weil der Verschluss klemmte. Dann waren ihre Brüste an meinen. Die Wärme war unmittelbar, Haut an Haut, und wir küssten uns wieder, diesmal mit dem ganzen Oberkörper, sodass jede Bewegung die Brustwarzen aneinander rieb und ein Ziehen bis in den Bauch schickte. Ich spürte, wie feucht ich bereits war, ein schweres, deutliches Pochen zwischen den Beinen, das sich nicht mehr als Nervosität tarnen ließ.

„Rock“, sagte Nora an meinem Hals. „Darf ich.“

„Ja. Und deine Hose auch. Ich will dich sehen.“

Sie öffnete den Reißverschluss an meiner Seite. Der Rock fiel, und ich stieg heraus, die Strumpfhose noch an, die Schuhe schon vorher abgestreift, ohne dass ich mich erinnern konnte, wann. Nora ging in die Hocke, nicht theatralisch, sondern um den Bund der Strumpfhose zu fassen, und sah zu mir hoch. „Die auch.“ Ich nickte. Sie rollte den Nylon langsam herunter, über die Hüften, über die Schenkel, und ihre Finger waren warm gegen die kühle Glätte des Stoffes. Als sie bei den Kniekehlen ankam, hielt ich mich an ihrer Schulter fest. Sie küsste die Innenseite meines linken Oberschenkels, nur einmal, trocken und fest, und das reichte, dass mir die Beine kurz den Dienst verweigerten. Dann war ich nackt bis auf den Slip, schlicht, grau, nichts, was für einen solchen Abend gekauft worden war.

Nora zog sich selbst die Hose aus, dann die Socken, dann stand sie in einem dunklen Slip vor mir, die Beine lang, die Hüften schmaler als meine, eine Narbe am Knie von irgendeinem Fahrrad, die ich früher schon gekannt hatte. Wir sahen uns an. Es gab keinen Zuschauer. Es gab nur das Summen der Lampe und unseren Atem und den Geruch von Papier, der sich mit dem Geruch von Haut mischte. „Komm her“, sagte ich, und sie kam. Ich schob die Hände in ihren Slip, über das feste Rund ihres Hinterns, und zog sie an mich. Sie war warm. Zwischen uns war noch Stoff, und dieser Stoff war bereits ein Ärgernis.

Wir sanken nicht romantisch zu Boden. Wir setzten uns, dann lagen wir, weil der Hocker umkippte und wir lachen mussten und das Lachen in einen Kuss überging, der nicht mehr höflich war. Ich lag auf meinem Mantel, den Nora geistesgegenwärtig ausgebreitet hatte, und sie lag halb auf mir, ein Knie zwischen meinen Schenkeln. Der Druck war genau dort, wo ich ihn brauchte, und ich bewegte mich dagegen, ohne es zu planen. Nora stöhnte leise in meinen Mund. „Sag, wenn es zu viel wird“, flüsterte sie.

„Es ist nicht zu viel. Es ist zu wenig Stoff.“

Sie lachte wieder, kurz, und dann wurde sie ernst auf die Art, die mich immer am meisten erregt hatte: konzentriert, freundlich, ohne Eile, die nur Ungeduld verkleidet. Sie schob meinen Slip zur Seite, nicht herunter, zuerst nur zur Seite, und ihre Finger fanden mich. Ich war nass, deutlich, und sie sagte nichts Plumpes darüber. Sie atmete nur aus, als hätte sie eine Tür geöffnet, hinter der genau das lag, was sie erwartet hatte, und strich langsam durch die Feuchtigkeit, von unten nach oben, bis sie die Klitoris erreichte und dort verharrte, leicht, kreisend, nicht drückend. Mein Rücken hob sich vom Mantel. „So“, sagte ich. „Genau so. Nicht schneller.“

Sie gehorchte nicht wie eine Dienerin. Sie hörte zu. Ihre Finger blieben in diesem Tempo, feucht und sicher, und ihr Mund war an meiner Brust, saugte abwechselnd an den Warzen, ließ sie los, blies nicht albern darüber, küsste sie nur wieder, während unten die Kreise enger und dann wieder weiter wurden. Ich griff in ihr Haar. Ich sagte ihren Namen. Ich dachte einen Moment an die Wohnung, an den gedeckten Tisch, an Thomas, der vielleicht schon die Nachrichten auf dem Telefon prüfte, und die Schuld kam als heißer Stich, nicht als Bremse. Sie machte mich nicht trockener. Sie machte alles schärfer, als sei die verbotene Stunde selbst eine Hand auf meiner Haut.

„Ich will deinen Mund“, sagte ich. „Wenn du das willst.“

„Ich will das“, sagte Nora. Sie rutschte nach unten, zog mir den Slip ganz aus und legte ihn beiseite. Dann schob sie meine Schenkel auseinander, nicht grob, und küsste sich den Weg hinab: Bauch, die weiche Stelle darunter, die Leiste, der Ansatz der Schamhaare, die ich kurz hielt, nicht rasiert bis zur Kindheit irgendeiner Mode, sondern so, wie ich es für mich tat. Sie spreizte mich mit zwei Fingern und sah einen Moment hin, und ich schämte mich nicht. Ich war offen und glänzend und wollte gesehen werden. Dann legte sie den Mund auf mich.

Die erste Berührung ihrer Zunge war breit und warm, ein langsamer Strich von unten nach oben, der mich ganz erfasste. Ich stöhnte laut genug, dass ich erschrak und dann beschloss, dass niemand außer ihr es hören würde. Nora wiederholte die Bewegung, geduldig, lernte mich in Echtzeit: wo ich die Hüften hob, wo ich sie wegziehen wollte vor zu viel Empfindung und sie doch wieder hinsuchte. Sie umkreiste die Klitoris mit der Zungenspitze, saugte sie vorsichtig zwischen die Lippen, ließ sie los, leckte wieder flächig, bis meine Oberschenkel zu zittern anfingen. Zwei Finger lagen an meinem Eingang, fragend, nicht drinnen. „Ja“, sagte ich. „Langsam. Zwei, wenn es geht.“

Sie schob einen Finger hinein, dann den zweiten, und die Dehnung war gut, voll, ein Gegendruck zu dem, was ihr Mund oben tat. Sie krümmte die Finger leicht, suchte, fand die Stelle an der vorderen Wand, an der alles enger und heller wurde, und blieb dort, während ihre Zunge nicht aufhörte. Ich hatte eine Hand in ihrem Haar und die andere über dem Mund, dann nahm ich sie weg, weil ich die Laute nicht mehr schlucken wollte. Der Keller roch nach uns. Mein Ring blitzte, wenn ich die Hand bewegte, und ich sah ihn und sah weg und sah Nora an, deren Augen manchmal zu mir hochkamen, dunkel und gegenwärtig, ohne Triumph.

„Ich komme gleich“, sagte ich. „Nicht aufhören. Bitte nicht die Stelle wechseln.“

Sie wechselte sie nicht. Das Saugen wurde stetig, die Finger gleichmäßig, ein Rhythmus, der nicht artistisch sein wollte und gerade deshalb traf. Die Spannung zog sich zusammen, tief im Bauch, in den Oberschenkeln, in den Zehen, die sich auf dem Mantel krümmten. Ich dachte nichts Klares mehr. Ich dachte ihren Namen und das Wort ja und das Gewicht dessen, was ich tat, und dann kippte es. Der Orgasmus kam nicht als Explosion aus einem schlechten Roman. Er kam als Welle, die mich von innen packte und schüttelte, die meine Hüften gegen ihren Mund drückte, die einen Laut aus mir riss, lang und ungepflegt und wahr. Nora hielt mich durch, verlangsamte, als es zu viel wurde, blieb mit der Zunge flach und ruhig auf mir, während die Nachzieher durch meine Beine liefen. Erst als ich ihre Schulter tätschelte, ein unklares Zeichen, hob sie den Kopf. Ihr Mund glänzte. Sie wischte sich nicht sofort ab. Sie küsste meinen Oberschenkel und kam wieder herauf, und ich schmeckte mich selbst auf ihrer Zunge, salzig und vertraut und fremd zugleich.

Wir lagen einen Moment nur und atmeten. Mein Herz schlug gegen ihre Brust. „Gut“, sagte sie leise, und es war keine Frage.

„Sehr gut“, sagte ich. Meine Stimme war rau. „Ich bin noch nicht fertig mit dir. Komm her. Leg dich auf den Rücken, wenn der Boden dich nicht stört. Oder ich knie mich. Sag, wie du es magst.“

„Auf den Rücken“, sagte sie. „Und deine Finger. Deinen Mund, wenn du willst. Ich sage dir, wenn der Winkel nicht stimmt.“

Wir wechselten. Der Mantel war verrutscht, also zog ich ihren Pullover darunter, notdürftig, und sie lachte, weil wir mitten in einem Archiv ein Bett aus Bürokleidung bauten. Dann lag sie da, die Arme zuerst über dem Kopf, dann eine Hand auf meinem Haar, als ich mich zwischen ihre Beine kniete. Ich zog ihr den Slip aus. Sie war feucht, die inneren Schenkel schon ein wenig glänzend, die Klitoris geschwollen und deutlich unter meiner Fingerspitze, als ich sie zum ersten Mal berührte. Nora atmete scharf ein. „Direkt ist gut“, sagte sie. „Nicht nur außen herum. Ich mag Druck, aber nicht hart am Anfang.“

Ich merkte mir das, wie ich mir Signaturen merkte, nur dass dies hier wichtiger war. Ich beugte mich hinab und küsste sie dort, erst die äußeren Lippen, dann tiefer, die Zunge flach, dann gezielter. Sie schmeckte anders als ich, herber, und ich mochte es sofort. Ich leckte sie langsam, nahm die Klitoris zwischen die Lippen, gab den Druck, den sie beschrieben hatte, und hörte an ihrem Atem, wann ich richtig lag. Ihre Hand in meinem Haar wurde fester, nicht zerrend. „Da“, sagte sie. „Zwei Finger. Und die Zunge genau so lassen.“

Ich schob zwei Finger in sie. Sie war eng und heiß und zog mich hinein, und ich bewegte die Hand in einem stetigen Stoßen, nicht tief um der Tiefe willen, sondern so, dass der Handballen jedes Mal leicht gegen sie stieß, während der Mund oben blieb. Nora hob die Hüften. Sie sagte meinen Namen, dann ein leises Fluchen, das im Keller seltsam zärtlich klang. Ich spürte, wie sie sich um meine Finger zusammenzog, losließ, wieder zusammenzog. Meine eigene Erregung kam zurück, ein zweites Pochen, weil ihr Geschmack und ihre Stimme und das Wissen, dass ich sie so haben durfte, mich von neuem öffneten. Ich rieb mich unwillkürlich gegen meinen eigenen Unterschenkel, suchte Reibung, fand zu wenig, und beschloss, das später zu holen. Jetzt gehörte die Aufmerksamkeit ihr.

„Schneller mit der Hand“, sagte sie. „Mund gleich bleiben. Ja. Elena. Ja.“

Ich gab ihr das Tempo. Der nasse Laut der Finger war deutlich und ohne Scham. Nora spannte sich, der Bauch hart, die Brüste gehoben, die Brustwarzen dunkel und fest. Ich sah zu ihr hoch, ohne den Mund zu lösen, und ihr Gesicht war offen, die Stirn gerunzelt, die Lippen auseinander, die Augen halb zu. „Ich komme“, sagte sie, fast überrascht, als hätte sie nicht geglaubt, dass es so schnell gehen würde, und dann kam sie: ein Beben, das ich an den Fingern spürte, ein Laut, der in der Kehle abbrach, die Schenkel, die sich um meinen Kopf schlossen und gleich wieder lösten, weil sie mich nicht verletzen wollte, selbst jetzt. Ich blieb bei ihr, leckte sie durch die Wellen, wurde sanfter, als sie zusammenzuckte, und zog die Finger erst heraus, als sie nickte.

Ich küsste mich an ihrem Körper hinauf, Bauch, Brust, Mund. Sie hielt mich fest, beide Arme um mich, und wir lagen eine Weile so, verschwitzt trotz der Kellerkälte, die sich an den Rändern wieder meldete. „Noch einmal“, sagte sie an meinem Ohr. „Wenn du kannst. Ich will dich noch einmal kommen sehen. Nicht weil ich etwas beweisen muss. Weil ich es sehen will, solange wir hier sind.“

„Ich kann“, sagte ich. „Aber ich will dich dabei ansehen. Setz dich. Oder lehn dich an das Regal. Ich setze mich auf deine Hand.“

Wir richteten uns auf, etwas ungelenk, lachend über ein Knie, das knackte, über den Hocker, der im Weg lag. Nora setzte sich mit dem Rücken an das untere Regal, ein Mantel im Kreuz, und ich kniete mich über ihren Schoß, die Knie auf dem ausgebreiteten Stoff, ihr Gesicht auf einer Höhe mit meiner Brust. Sie nahm mich in die Arme und schob die Hand zwischen uns. Diesmal kannte sie mich schon. Zwei Finger glitten leicht hinein, der Daumen lag auf der Klitoris, und ich begann, mich zu bewegen, langsam zuerst, dann mit einem Rollen der Hüften, das den Druck genau dorthin brachte, wo die erste Welle noch nachklang und die zweite sich sammelte. Nora küsste meine Brüste, abwechselnd, saugte fester als zuvor, weil ich es mit einem „mehr“ verlangte, und ihre freie Hand lag auf meinem Hintern und half dem Rhythmus.

Ich sah sie an. Das war das Eigentliche: nicht nur die Finger, sondern ihr Gesicht, das nicht wegging, das jede Regung mitmachte, das mich nicht zur Fantasie machte, sondern zur Frau, die sie seit Jahren wollte und die jetzt, verheiratet und mit einem Ring, auf ihrer Hand ritt und nicht aufhörte. „Ist das gut“, fragte sie.

„Ja. Bleib. Fester mit dem Daumen. Ich bin nah.“

Sie gab mir den Druck. Ich bewegte mich schneller, die Oberschenkel brannten ein wenig, der Schweiß kühlte auf dem Rücken, und die Schuld war immer noch da, ein dunkler Rand um ein sehr helles Zentrum. Ich dachte: ich tue das. Ich betrüge ihn in dem Raum, in dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene, mit der Frau, die ich damals nicht zu Ende geküsst habe. Der Gedanke hätte mich stoppen können. Er tat es nicht. Er lief mit, und ich kam trotzdem, heftiger als beim ersten Mal, weil ich dabei in Noras Augen sah und weil ihre Finger nicht nachließen, bis ich mich nach vorn fallen ließ und den Laut in ihre Schulter drückte. Mein Körper zog sich um ihre Hand zusammen, wieder und wieder, und sie hielt mich, küsste mein Haar, sagte nichts, was die Minute kleiner gemacht hätte.

Als ich wieder sprechen konnte, war meine Stimme dünn. „Dein Arm“, sagte ich. „Der muss eingeschlafen sein.“

„Ein bisschen“, gab sie zu, und wir lösten uns vorsichtig. Sie zog die Finger heraus, und ich zuckte nach, überempfindlich, und sie küsste mich dafür auf die Schläfe, als sei das eine Entschuldigung und ein Dank zugleich. Wir saßen nebeneinander auf dem Mantel, nackt, die Rücken an den Regalbrettern, und die Luft roch nach Sex und altem Papier und ein wenig nach dem Metall der Regale. Oben irgendwo schloss eine Tür. Wir erstarrten beide, hörten, hörten nichts weiter. Die Sicherheit war noch nicht im Keller. Trotzdem war die Welt zurück im Raum.

Ich sah auf meine linke Hand. Der Ring saß, wo er gesessen hatte. Er hatte nichts verhindert. Ich drehte ihn nicht ab. Nora folgte meinem Blick und sagte nichts, was mich hätte trösten sollen. Das rechnete ich ihr hoch an. „Es ist nach acht“, sagte ich schließlich. „Er wird fragen, warum die Stunde länger wurde.“

„Was wirst du sagen.“

„Dass die Bauakten schlimmer waren als gedacht. Das ist nicht einmal ganz gelogen. Es ist nur nicht die Wahrheit, die zählt.“ Ich zog die Knie an, nicht aus Scham vor ihr, sondern weil die Kälte jetzt wirklich kam. „Ich werde ihn nicht heute Abend verlassen. Ich weiß nicht, ob ich ihn verlassen werde. Das ist hässlich, und du sollst es hören, bevor wir uns anziehen.“

Nora nickte langsam. Ihre Brust hob sich noch schneller als im Ruhezustand. „Ich habe nicht gefragt, ob du ihn verlässt. Ich habe gefragt, ob du mich willst, hier, mit offenen Augen. Das hast du beantwortet. Was du mit deiner Ehe machst, ist deine Arbeit, nicht meine Belohnung.“ Sie strich eine Strähne aus meiner Stirn. „Trotzdem. Wenn du morgen so tust, als sei ich ein Ordner, den man falsch einsortiert, werde ich das nicht mitspielen. Wir können Kolleginnen sein. Wir können das nicht ungeschehen nennen.“

„Ich werde es nicht ungeschehen nennen“, sagte ich. „Nicht dir gegenüber. Ihm gegenüber werde ich lügen, zumindest heute. Das ist der Teil, den ich nicht schönreden will.“

„Dann tu es nicht schön.“ Sie stand auf, nackt und ohne Pose, und suchte ihren Slip. „Komm. Es wird kalt, und dein Rücken hat Abdrücke vom Mantelknopf.“

Wir zogen uns an, Stück für Stück, und es war eine eigene Szene, leiser als die davor, aber nicht leer. Nora schloss meinen BH, weil der Verschluss hinten saß und meine Hände zitterten, nicht vor Angst, vor dem Nachbeben. Ich knöpfte ihr das Hemd zu, einen Knopf nach dem anderen, und bei dem dritten hielt ich inne und küsste die Haut darüber, einmal, als Quittung. Sie hielt meine Hand fest. „Noch einmal, nur das“, sagte sie, und wir küssten uns angezogen, langsamer, mit dem Geschmack von uns beiden noch im Mund, bis der Kuss nicht mehr in ein Ausziehen umschlagen konnte, weil die Uhr dagegen war. Es war ein Kuss mit einem Ende. Das machte ihn nicht kleiner.

Ich strich den Mantel glatt, so gut es ging, und hängte ihn über den Arm. Die Falten würden Thomas nicht auffallen. Der Geruch vielleicht schon, wenn er nah genug kam. Ich würde lüften, im Auto, mit offenem Fenster, und ich wusste, dass das eine weitere kleine Lüge in einer Reihe war. Nora stellte die Bauakten zurück in eine Ordnung, die sogar stimmte: sie arbeitete zwei Minuten lang wirklich, die Hände sicher, die Signaturen richtig, als wolle sie dem Raum etwas zurückgeben, das wir ihm genommen hatten. Ich half ihr. Unsere Finger berührten sich an einem Ordnerdeckel, und diesmal ließen wir sie einen Herzschlag lang liegen und nahmen sie dann weg.

„Sechs Wochen“, sagte sie an der Tür, den Schlüssel schon in meiner Hand. „Ich bin morgen wieder hier. Um neun, mit den anderen. Wenn du mich nur professionell ansiehst, verstehe ich das für den Vormittag. Nicht für immer.“

„Ich werde dich ansehen“, sagte ich. „Ich weiß nur nicht, wie viel davon im Gesicht bleiben darf, wenn der Chef im Raum ist.“

„Dann heb es dir auf für hier unten.“ Sie zögerte. „Oder heb es dir gar nicht auf. Du darfst auch bereuen. Bereuen ist kein Wortbruch gegen das, was eben war. Es ist nur ein anderes Gefühl danach.“

Ich öffnete die Tür. Der Gang war leer, das Licht noch dasselbe flache Gelb. Wir gingen die Treppe hinauf, nicht Hand in Hand, weil das Haus Kameras im Erdgeschoss hatte und weil ich nicht so tun wollte, als sei Mut dasselbe wie Leichtsinn. Im Foyer roch es nach dem Reinigungsmittel und nach dem Regen, der eingesetzt haben musste, während wir unten waren. Nora zog ihre Jacke an. Ich schrieb Thomas eine Nachricht: noch zehn Minuten, die Akten waren zäh, ich bringe Brot mit, wenn der Laden an der Ecke noch offen ist. Die Nachricht war freundlich. Sie war eine Lüge im Kleid einer Ehe, die ruhig ging. Mein Daumen schwebte, dann schickte ich sie ab.

Nora las nicht mit. Sie stand am Glas und sah auf die nasse Straße. „Ich nehme die Bahn“, sagte sie. „Du fährst in die andere Richtung.“

„Ja.“

Wir traten hinaus. Der Regen war fein, kein Wolkenbruch, nur genug, um das Haar schwer zu machen. Unter dem Vordach blieben wir stehen, zwei Frauen nach der Arbeit, die jeder hätte sehen können, ohne das Richtige zu sehen. Nora berührte meinen Ärmel. „Elena. Danke, dass du nicht so getan hast, als sei es ein Versehen. Das damals an der Kopierraumtür war ein Versehen aus Angst. Das heute war eine Entscheidung. Die wiegt mehr. Auch wenn sie wehtut.“

„Sie wiegt“, sagte ich. „Und sie tut weh. Beides lasse ich stehen.“

Sie nickte, und dann ging sie, den Kragen hoch, die Tasche über der Schulter, ohne sich umzudrehen, weil ein Umdrehen uns beide wieder in den Keller gezogen hätte und der Keller für heute geschlossen war. Ich sah ihr nach, bis die Bahnunterführung sie schluckte. Dann ging ich zum Auto. Im Wagen roch es nach nichts von ihr, und das war fast schlimmer. Ich ließ das Fenster einen Spalt offen, startete nicht sofort, saß mit den Händen am Lenkrad und spürte noch ihre Finger, den Druck des Daumens, den Geschmack, das Gewicht meines eigenen Ja.

Zu Hause würde das Licht in der Küche an sein. Thomas würde den Tisch gedeckt haben, vielleicht mit dem Brot, das ich nicht mehr kaufen musste, wenn er selbst welches geholt hatte. Er würde fragen, ob ich müde sei, und ich würde ja sagen, und das wäre wahr. Er würde mich nicht zwingen, ihm die Stunde zu erzählen. Genau das machte die Lüge schwerer: dass er Platz ließ für eine Ehrlichkeit, die ich ihm nicht gab. Ich dachte daran, den Ring abzuziehen und in das Handschuhfach zu legen, und tat es nicht. Der Ring blieb. Die Stunde blieb. Nora blieb in den nächsten sechs Wochen im Haus, mit einem Ausweis an einem Band und einem Wissen in den Händen, das keine Signatur beschrieb.

Ich fuhr los. Der Regen zeichnete die Scheibe, die Scheibenwischer takteten, und die Stadt war gewöhnlich: Ampeln, ein Bus, ein Mann mit einem Hund, nichts, was von einem Archivkeller wusste. Zwischen meinen Beinen war ich noch empfindlich, ein Nachklang, der bei jedem Bremsen leise aufflammte, und ich presste die Schenkel nicht zusammen, um ihn zu löschen. Ich ließ ihn da. Er gehörte zu dem, was ich gewählt hatte. Als ich in unsere Straße einbog, sah ich das Küchenfenster schon von weitem, gelb und ruhig, und ich wusste, dass ich gleich lächeln würde, nicht falsch bis ins Mark, nur unvollständig. Das Lächeln würde reichen für den Abend. Es würde nicht reichen für immer. Das war die Wahrheit, die ich mit hinaufnahm, die Treppe zur Wohnung, den Schlüssel im Schloss, den Geruch von Essen hinter der Tür, und Noras Namen, den ich nicht sagte, der aber schon im Raum war, noch bevor ich ihn betrat.

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