Neue Sexgeschichten

Die Führung im Gewölbe

Reife Frau · 24 Minuten lesen · 32 Minuten hören

Gelesen von Meher

Teil 3 der Serie Im besten Alter (3)

Der letzte Gast war gegangen, und im Gewölbe blieb nur das, was wir am Mittag ausgesprochen hatten. Ich bin siebenundvierzig, Lukas einunddreißig, und keiner von uns hatte so getan, als wäre das ein Versehen zwischen zwei Gläsern. Er stand zwischen den Barriquefässern, das Jackett über dem Arm, und wartete, weil ich ihn darum gebeten hatte zu warten. Die Luft roch nach Eiche, nach kühlem Stein und nach dem Rotwein, den er den Abend über mit jener sicheren Stimme beschrieben hatte, die Gäste beruhigt und mich manchmal reizt. Heute sollte diese Stimme leiser werden. Heute führte ich.

Am Mittag, zwischen zwei Terminen und einem Teller Käse, hatte ich es klar gesagt. Ich wollte den Abend nicht als Winzerin verbringen, die ihre eigenen Weine verteidigt, und er sollte nicht der Sommelier sein, der Noten verteilt. Wir tauschten die Rollen, mit Absprache, für diese eine Nacht im Keller. Er hatte genickt, langsam, und dann gelächelt, als hätte er lange auf genau diesen Satz gewartet. Wenn einer von uns genug sagte, hörten wir auf. Kein Spiel über diesen Punkt hinaus. Er hatte meine Hand genommen und gesagt, er wolle geführt werden, und ich hatte ihm geglaubt, weil sein Blick dabei ruhig blieb.

Jetzt drehte ich den Schlüssel im Schloss der Kellertür und legte ihn auf das Fass neben der Lampe. Das Licht war warm und niedrig. Draußen auf dem Hof kühlte der September ab, hier unten hielt der Stein die Temperatur, und meine Haut spürte beides, die Kühle an den Armen und die Wärme, die von innen kam. Ich ging zu ihm, nicht eilig. Meine Schuhe klangen auf den Fliesen. Er richtete sich auf, wie er es immer tat, wenn jemand den Raum betrat, und ich schüttelte den Kopf, einmal, deutlich.

„Heute nicht“, sagte ich. „Du bleibst, wo du bist, bis ich dich hole. Die Schuhe aus. Setz dich auf die Bank. Hände auf die Oberschenkel. Du sprichst, wenn ich dich frage.“

Er tat es ohne Einwand. Die Schuhe stellte er nebeneinander, die Socken folgten, und dann saß er barfuß auf dem dunklen Holz, die Handflächen auf dem Stoff seiner Hose. Ich hörte, wie er einmal tief einatmete. In diesem Atem lag kein Widerspruch, nur Aufmerksamkeit, und das gefiel mir mehr, als ich ihm in diesem Moment zeigen wollte. Seine Zehen krümmten sich kurz auf dem kühlen Stein, dann lagen sie still. Auch das kleine Zeichen nahm ich an.

Ich trat näher, bis meine Knie fast seine berührten. Von oben sah ich den Scheitel, das dunkle Haar, ein wenig zerzaust dort, wo er sich während der Probe hindurchgefahren war. Ich legte zwei Finger unter sein Kinn und hob es an. Sein Mund war leicht geöffnet. Ich küsste ihn nicht. Ich sah nur, und er hielt den Blick, bis ich ihn mit dem Daumen wieder senken ließ. Die Haut unter seinem Kinn war warm. Mein Finger blieb einen Herzschlag länger dort, als nötig gewesen wäre.

„Gut“, sagte ich leise. „So bleiben wir, bis ich etwas anderes will. Sag mir noch einmal, dass du das willst. Nicht als Höflichkeit. Als Mann, der weiß, was er hergibt.“

„Ich will es“, sagte er. Seine Stimme war tiefer als vorhin bei den Gästen, ohne den Glanz, mit dem er sonst einen Jahrgang öffnet. „Du führst. Ich folge. Wenn es mir zu viel wird, sage ich genug.“

„Und ich ebenso.“ Ich strich ihm das Haar aus der Stirn, nicht zärtlich im weichen Sinn, eher so, wie ich ein Blatt von einer Traube nehme, um die Frucht zu sehen. „Dann fangen wir an. Hemd auf. Langsam. Knopf für Knopf. Du siehst mich dabei an.“

Seine Finger fanden den zweiten Knopf, dann den dritten. Der Stoff teilte sich über der Brust, hell im Lampenlicht, und darunter kam Haut, ein wenig Salz vom langen Abend, der Geruch von Baumwolle und von ihm. Er zog das Hemd aus den Hosen und ließ es von den Schultern gleiten. Die Arme waren schmaler, als das Jackett vermuten ließ, die Adern an den Unterarmen deutlich. Ich nahm das Hemd, faltete es nicht, legte es nur fort. Ordnung war heute nicht seine Aufgabe.

Ich stellte mich zwischen seine Knie und legte die Hände auf seine Schultern. Die Muskeln dort waren fest, dann gaben sie nach, als er verstand, dass er sich nicht aufzurichten hatte. Ich fuhr mit den Daumen an seinem Hals entlang, spürte den Puls, schnell und ehrlich. Er schluckte. Ich beugte mich vor und legte den Mund auf diese Stelle, nicht als Kuss für einen Gast, sondern als erste Kostprobe. Die Haut schmeckte nach Wärme und ein wenig nach dem Rotwein, den er probiert und nicht ausgespuckt hatte. Ich blieb dort, bis sein Atem sich veränderte.

„Stillhalten“, sagte ich an seiner Haut. „Hände bleiben, wo sie sind.“

Er nickte, kaum sichtbar. Ich wanderte mit dem Mund zur anderen Seite, dann zum Schlüsselbein, dann tiefer, über die Brust, wo das Haar dunkler wurde. Meine Zunge zog eine langsame Linie. Er machte ein Geräusch, klein und gepresst, und seine Finger spannten sich auf den Oberschenkeln, hoben sich aber nicht. Das war Gehorsam, den er sich selbst gab, und ich belohnte ihn, indem ich nicht hetzte. Meine Zähne streiften eine Brustwarze, nur leicht. Sein Rücken bog sich, dann fand er die Bank wieder.

„Du beschreibst sonst alles“, sagte ich und richtete mich auf. „Heute beschreibe ich. Deine Haut ist warm. Darunter arbeitest du. Du willst die Hände heben. Du tust es nicht. Das schmeckt nach Disziplin, und ich mag den Abgang davon.“

Ein Lachen blieb ihm in der Kehle stecken, halb Lust, halb Überrumpelung. Ich trat einen Schritt zurück, damit er mich ganz sah, und begann, mich auszuziehen, ohne ihn um Hilfe zu bitten. Die Bluse öffnete ich selbst. Darunter trug ich nichts Weiches für einen Auftritt, nur Haut und den Bügel, den ich jeden Tag trage, weil meine Brüste Gewicht haben und ich sie nicht verstecke. Ich ließ die Bluse fallen. Seine Augen folgten, dunkel, hungrig, und er blieb sitzen, wie befohlen. Das allein machte mich feucht, noch bevor seine Hände mich berührt hatten.

Ich öffnete den Verschluss im Rücken und ließ den Bügel sinken. Meine Brüste lagen schwer in der kühlen Luft, die Warzen schon fest. Ich bin keine Frau, die so tut, als wäre ihr Körper ein Entwurf von vor zwanzig Jahren. Der Bauch ist weich über dem Bund, die Arme kennen Reben und Fässer, an den Hüften sitzt das Leben, das ich geführt habe. Lukas sah mich an, als wäre genau das der Wein, den er den ganzen Abend gesucht und in den Gläsern nicht gefunden hatte. Sein Mund öffnete sich. Er sagte nichts. Gut.

„Sieh hin“, sagte ich. „Das darfst du. Anfassen darfst du noch nicht.“

Ich streifte den Rock ab, dann den Slip, und stand nackt zwischen den Fässern, die Füße auf dem Stein, der mich kannte. Die Kühle kroch an den Waden hoch und traf auf die Hitze zwischen meinen Schenkeln. Ich ging wieder zu ihm, nah genug, dass er meinen Geruch haben musste, Salz und Haut und die deutliche Note dessen, was ich wollte. Er atmete ein, tief, die Augen halb geschlossen, die Hände noch immer auf den Schenkeln. Ich legte eine Hand in seinen Nacken und küsste ihn endlich.

Der Kuss gehörte mir. Ich öffnete seinen Mund mit meinem, langsam, dann tiefer, und er kam mir entgegen, ohne zu übernehmen. Seine Zunge wartete, bis ich sie holte. Ich schmeckte Wein und ihn und das kleine Zittern, das durch seinen Kiefer ging, wenn er sich zurückhielt. Meine andere Hand lag flach auf seiner Brust, über dem Herzen. Es schlug schnell. Ich küsste ihn, bis meine eigenen Knie nachgeben wollten, und löste mich dann, einen Finger auf seinen Lippen.

„Guter Mund“, sagte ich. „Den brauche ich gleich anders. Zuerst will ich sehen, was du unter der Höflichkeit trägst.“

Ich öffnete seinen Gürtel. Das Leder glitt durch die Schlaufe mit einem leisen Ton, der im Gewölbe größer wirkte, als er war. Knopf, Reißverschluss, der Stoff gab nach. Er hob die Hüften nur so weit, wie ich es mit einem Blick erlaubte, und ich zog Hose und Shorts zusammen über die Knie, dann ganz herunter, und legte sie beiseite. Er saß nackt auf der Bank, die Hände wieder auf den Oberschenkeln, weil ich sie dorthin zurücklegte. Sein Schwanz lag schwer gegen den Bauch, schon hart, die Spitze feucht. Ich sah ihn an, ohne Eile, und er wurde unter diesem Blick noch härter, was ich mit einem kleinen, zufriedenen Laut quittierte.

„Bleib sitzen“, sagte ich. „Wenn du die Hüften hebst, höre ich auf. Wenn du kommen willst, sagst du es. Du kommst nicht, bevor ich es erlaube. Verstanden?“

„Verstanden.“ Das Wort war heiser. Seine Knöchel waren hell, so fest hielt er die eigenen Beine.

Ich kniete mich nicht als die, die dient. Ich kniete mich, weil ich kosten wollte, und ich sagte ihm das, damit die Rolle klar blieb. „Ich gehe auf die Knie, weil ich es so will. Du bleibst der, der wartet.“ Der Stein war kühl unter mir. Ich legte die Hände auf seine Oberschenkel, schob sie ein wenig auseinander und beugte mich vor, bis mein Atem seine Haut traf. Er roch nach sich, sauber und deutlich, und ich nahm diesen Geruch auf, wie ich im Keller einen Fassinhalt aufnehme, bevor ich das Glas hebe.

Meine Zunge fuhr einmal von der Wurzel bis zur Spitze, langsam, flach, mit Druck. Sein ganzer Körper spannte sich. Ein Laut brach aus ihm, tiefer als alles, was er am Tisch gesagt hatte. Ich wiederholte die Linie, dann kreiste ich um die Eichel, nahm den salzigen Tropfen auf und ließ ihn auf der Zunge zergehen. Er schmeckte nach Lust, ohne Schnörkel. Ich schloss die Lippen um ihn und nahm ihn tiefer, nicht bis zur Grenze, sondern bis dorthin, wo ich ihn gut halten konnte, und begann einen Rhythmus, den ich selbst setzte. Langsam hinein, langsamer heraus. Meine Hand lag fest um den Schaft, dort, wo mein Mund ihn nicht hatte.

„Sieh mich an“, sagte ich, als ich kurz abließ, die Lippen nass. Er sah herunter. Seine Augen waren dunkel und ein wenig hilflos, und genau dieses Hilflose, gewollt und gehalten, lief mir heiß durch den Schoß. Ich nahm ihn wieder in den Mund. Diesmal ließ ich ihn spüren, wie meine Zunge unter der Spitze arbeitete, während die Hand ihn pumpte, gleichmäßig, ohne die Hast, die er sich vielleicht gewünscht hätte. Seine Oberschenkel zitterten unter meinen Handflächen. Er hob die Hüften einen Fingerbreit, und ich zog mich sofort zurück.

„Nein.“ Meine Stimme blieb ruhig. „Das war die Grenze. Hände auf das Holz. Nicht auf mich. Und die Hüften bleiben auf der Bank.“

Er legte die Hände neben sich auf die Bank, die Finger gespreizt, und atmete aus, als müsse er einen schweren Jahrgang neu lernen. „Entschuldigung.“

„Nicht nötig. Nur besser.“ Ich belohnte das Bleiben, indem ich ihn wieder aufnahm, tiefer diesmal, die Lippen fest, der Speichel warm an meinem Kinn. Ich fand einen Takt, der ihn zittern ließ und ihn doch nicht über die Kante schob. Meine freie Hand glitt unter ihn, umfasste ihn dort, wo er weich und voll war, und hielt ihn mit einem Druck, der keine Frage war. Er stöhnte meinen Namen, einmal, dann biss er sich auf die Lippe. Ich hörte es gern. Ich hörte noch lieber, wie er danach wieder stiller wurde, weil er wusste, dass ich die Lautstärke ebenso führte wie den Rest.

Als sein Atem kurz und hoch wurde und seine Bauchmuskeln sich in kleinen Wellen spannten, ließ ich ihn aus dem Mund gleiten. Ein Faden zog sich zwischen meinen Lippen und seiner Spitze und riss. Er sah aus, als hätte ich ihm den Boden weggenommen, und genau das hatte ich, mit Absicht und mit der Sicherheit, dass der Boden wiederkommen würde. Ich wischte mir mit dem Handrücken über den Mund und stand auf. Meine Knie trugen den Abdruck des Steins. Mein Schoß war nass, die Innenseiten der Schenkel glänzten, wenn ich mich bewegte.

„Du warst nah“, sagte ich. „Du hast es nicht genommen. Dafür darfst du jetzt kosten. Runter von der Bank. Auf die Knie. Vor mich.“

Er glitt hinunter, gehorsam, die Bewegung ein wenig unbeholfen, weil die Erregung ihm die Eleganz nahm, die er am Tisch so pflegt. Nackt auf dem Kellerboden, zwischen meinen Füßen, sah er zu mir auf. Ich setzte mich auf die Bank, dort, wo er gesessen hatte, das Holz noch warm von ihm, und öffnete die Beine. Die kühle Luft traf meine feuchte Haut. Ich war offen, geschwollen, bereit, und ich schämte mich nicht, ihm das zu zeigen. Eine reife Frau, die weiß, was sie will, braucht dafür keine Entschuldigung im Halbdunkel.

„Hände an meine Waden“, sagte ich. „Nicht höher, bis ich es sage. Mund an mich. Langsam. Du leckst, wie ich es dir sage, nicht wie du meinst, dass es einer Frau gefällt. Ich bin nicht eine Frau. Ich bin die, die heute führt.“

„Ja.“ Er legte die Hände um meine Waden, warm, fest, und beugte sich vor. Sein Atem traf mich zuerst, dann seine Lippen, ein Kuss auf die Innenseite des linken Schenkels, dann des rechten, so nah, dass ich die Augen schloss und sie gleich wieder öffnete, weil ich ihn sehen wollte. Er wartete. Guter Mann. Ich legte eine Hand in sein Haar, nicht zerrend, führend.

„Zunge flach. Von unten nach oben. Einmal. Dann wartest du.“

Er gehorchte. Die Zunge war breit und warm und zog durch meine Nässe, langsam, von der Öffnung bis dorthin, wo alles zusammenlief. Mein Kopf fiel einen Moment nach hinten. Ein Laut kam aus mir, tief, nicht hübsch. Ich hielt sein Haar und atmete, bis der erste Blitz sich setzte. „Noch einmal. Gleicher Weg. Nicht schneller.“

Er wiederholte es. Beim dritten Mal ließ ich ihn oben bleiben. „Kreise. Klein. Nicht drücken, als wolltest du etwas beweisen. Ich will Länge, nicht Lärm.“ Er fand den Punkt, die kleine harte Stelle, und umkreiste sie mit einer Geduld, die ich ihm am Mittag nicht zugetraut hätte, obwohl ich sie bestellt hatte. Meine Schenkel wollten sich schließen. Ich hielt sie offen, eine Hand am Holz, die andere in seinem Haar. Die Lust stieg in langen, klaren Wellen, nicht als Überfall, sondern als etwas, das ich selbst einschenkte.

„Jetzt die Lippen darum. Saugen, leicht. Zunge weiter. Ja. So.“ Meine Stimme wurde rauer. Er lernte schnell, weil er zuhörte, und das war neu an ihm, dieser Mann, der sonst die Sätze im Raum zu Ende spricht. Seine Hände blieben an den Waden, die Daumen strichen unwillkürlich über die Haut, und ich erlaubte es, weil es nicht griff, sondern hielt. „Höher dürfen die Hände. An die Knie. Nur die Knie.“

Er schob sie hinauf und umfasste meine Knie, öffnete mich ein wenig mehr, ohne zu ziehen. Sein Mund arbeitete, nass, hörbar in der Stille des Gewölbes, und dieses Geräusch, mein eigenes, gemacht von ihm auf meinen Befehl, zog mir die Hitze bis in die Brust. Ich sah an mir herunter, sah seinen dunklen Kopf zwischen meinen Schenkeln, die Linie seines Rückens, die Schultern, die nicht mehr führten. Meine Brüste hoben sich mit jedem Atemzug. Ich nahm eine in die Hand, zog an der Warze, und die doppelte Empfindung ließ mich fluchen, leise, ein Wort, das in diesem Keller selten fällt.

„Finger“, sagte ich. „Einer. Langsam hinein. Mund bleibt, wo er ist.“

Er löste eine Hand vom Knie, und ich spürte die Fingerspitze, vorsichtig, dann das langsame Eindringen, der Druck genau richtig, weil er auf mein Einatmen hörte und nicht auf eine Vorstellung. Er krümmte den Finger kaum, wartete, und ich sagte: „Ein wenig mehr. Nach vorn. Ja. Da. Nicht stoßen. Halten und lecken.“ Er tat es. Die Kombination war unanständig genau. Meine Hüften wollten ihm entgegen, und diesmal erlaubte ich es mir, ein kleines Rollen, das seinen Mund fester an mich drückte. Er stöhnte in mich hinein, und die Vibration lief mir durch den ganzen Unterleib.

„Zweiter Finger“, sagte ich, als ich soweit war. „Langsam. Ich bin nass genug. Du spürst es.“

Er spürte es. Zwei Finger füllten mich, glitten leicht, und er bewegte sie in dem Takt, den mein Becken vorgab, während seine Zunge nicht aus dem kleinen Kreis wich. Ich hielt sein Haar fester. Die Lust zog sich zusammen, wurde eng und hell, und ich sprach nicht mehr in ganzen Sätzen. „Da. Bleib. Nicht wechseln. Nicht klüger sein als mein Körper.“ Er blieb. Das war das Geschenk. Kein Mann, der meinte, jetzt müsse er die Technik wechseln, um zu glänzen. Nur Mund und Hand und Gehorsam, und darunter seine eigene Härte, die ich nicht sah und doch kannte, weil er manchmal gegen mein Schienbein stieß, wenn er sich bewegte, heiß und ungeduldig und trotzdem gehalten.

Die Welle kam, und ich ließ sie kommen, ohne sie zu verschönern. Mein Schoß zog sich um seine Finger zusammen, wieder und wieder, und ich presste seinen Mund an mich, die Schenkel an seinen Kopf, ein Laut aus der Kehle, der im Gewölbe hing und dann in ein Keuchen zerfiel. Ich ritt das Nachbeben, sagte nicht stopp, sagte gar nichts, bis die Empfindung zu scharf wurde und ich seine Haare löste. „Genug. Mund weg. Finger bleiben noch einen Atemzug. Dann raus, langsam.“

Er gehorchte auf den Punkt. Als seine Finger mich verließen, fühlte ich mich offen und leer und sehr klar. Er kniete zwischen meinen Beinen, das Gesicht nass von mir, die Lippen gerötet, die Augen groß. Ich strich mit dem Daumen über seinen Mund, nahm einen Teil von mir von seiner Haut und sah ihn an, bis er schluckte. „Das war gut“, sagte ich. „Nicht, weil du es schön gemacht hast. Weil du zugehört hast.“

„Ich will dich“, sagte er, heiser, und es klang nicht wie eine Übernahme, sondern wie eine Bitte. Sein Schwanz stand hart zwischen seinen Schenkeln, die Spitze glänzte. „Darf ich dich anfassen?“

„Noch nicht mit den Händen an meinem Körper, außer ich setze sie dorthin.“ Ich stand auf, die Beine ein wenig unsicher, und das gefiel mir, diese Ehrlichkeit der Muskeln. „Setz dich wieder auf die Bank. Rücken an die Wand. Beine auseinander. Du bewegst dich nicht in mich hinein. Ich bewege mich. Wenn du stoßen willst, wartest du auf mein Wort.“

Er setzte sich. Der Stein der Wand war kalt an seinem Rücken, ich sah, wie er kurz die Luft einsog, und dann fand er die Haltung, die ich wollte: offen, angeboten, die Hände auf dem Holz. Ich stellte mich über ihn, ein Knie auf der Bank, dann das andere, und hielt mich an seinen Schultern. Sein Schwanz streifte meinen Bauch, heiß, und ich rieb mich einmal an ihm, nur die äußere Nässe an seiner Länge, ohne ihn aufzunehmen. Er fluchte leise. Seine Finger krallten sich ins Holz. Ich lächelte, nicht freundlich für Gäste, sondern für ihn.

„Sieh mir ins Gesicht“, sagte ich. „Ich will deine Augen, wenn ich dich nehme.“

Ich griff zwischen uns, führte ihn an meine Öffnung und ließ mich sinken, Zentimeter um Zentimeter. Die Dehnung war voll und richtig, ein Brennen, das sofort in Wärme überging, weil ich so bereit war. Er füllte mich, dick, und ich atmete durch den Mund, bis ich saß, ganz auf ihm, die Knie weit, mein Gewicht auf seinen Schenkeln. Wir stöhnten beide. Ich bewegte mich nicht. Ich ließ ihn nur da sein, in mir, und sah, wie sein Gesicht sich öffnete, wie die Kontrolle, die er am Tisch trägt, hier keinen Platz hatte. Seine Hände zuckten. Er hob sie nicht.

„Hände an meine Hüften“, sagte ich. „Halten, nicht lenken. Du ziehst mich nicht herunter. Du hebst mich nicht. Du bist der Halt, nicht der Takt.“

Seine Hände legten sich auf meine Hüften, groß, warm, zitternd vor Zurückhaltung. Ich begann zu reiten, langsam, ein Heben und Senken, das ich aus den Oberschenkeln nahm, nicht aus einer Eile. Jedes Mal, wenn ich mich senkte, nahm ich ihn bis zum Ansatz, und die Reibung an der vorderen Wand ließ mich die Zähne zusammenbeißen. Er war tief. Ich bestimmte, wie tief, indem ich den Winkel änderte, das Becken ein wenig nach vorn kippte, und dann war es genau dort, wo seine Finger vorhin gewesen waren, nur voller. Ein langer Laut kam aus mir. Ich wiederholte die Bewegung, fand sie wieder, behielt sie.

„Nicht stoßen“, erinnerte ich ihn, als seine Hüften einen Impuls zeigten. Er erstarrte gehorsam, und die Anstrengung, still zu bleiben, während ich mich auf ihm bewegte, stand ihm im Hals und in den Armen. Schweiß glänzte auf seiner Brust. Ich beugte mich vor und leckte einen Tropfen von seinem Schlüsselbein, ohne den Takt zu verlieren. Er schmeckte nach Salz und nach dem Abend. Mein Haar fiel nach vorn und streifte sein Gesicht. Er drehte den Kopf und küsste meine Schläfe, eine kleine Abweichung, die ich ihm ließ, weil sie nicht führte.

„Du darfst meine Brüste anfassen“, sagte ich nach einer Weile, als mein eigener Atem kürzer wurde. „Beide Hände. Nicht grob. Ich sage, wenn du fester sollst.“

Er hob die Hände von den Hüften, und einen Moment fehlte mir der Halt, dann lagen seine Palmen unter meinen Brüsten, hoben ihr Gewicht, die Daumen strichen über die Warzen. Die Empfindung zog eine direkte Linie nach unten, dorthin, wo er in mir war. Ich ritt ihn weiter, etwas schneller jetzt, das Holz der Bank knarrte, ein Fass irgendwo antwortete mit einem leisen Ton, als hätte der Keller ein Ohr. „Fester an den Warzen. Ja. So. Halt das.“ Er hielt es. Ich nutzte seine Hände als zweiten Takt und merkte, wie die Lust sich wieder sammelte, tiefer diesmal, aus der Füllung und aus dem Wissen, dass dieser Mann, der sonst die Worte besitzt, unter mir nur noch tat, was ich ihm ließ.

„Sprich“, sagte ich. „Nicht beschreiben. Sagen, was du bist, gerade jetzt.“

„Dein“, sagte er, sofort, und das Wort traf mich härter als jede Technik. „Ich bin dein, solange du mich so haben willst. Ich halte aus. Ich warte. Bitte lass mich dich spüren, bis du kommst. Ich will nicht führen. Ich will bleiben, wo du mich hingesetzt hast.“

Ich küsste ihn dafür, offen, nass, und bewegte mich dabei weiter, kleine Kreise jetzt, ihn tief in mir, die Klitoris an seinem Schambein, wenn ich mich nach vorn drückte. Der Kuss zerfiel in Atem. Ich richtete mich wieder auf, nahm seine Hand und legte sie zwischen uns, zwei Finger auf die Stelle, die er schon kannte. „Reib mich. Gleichmäßiger Druck. Nicht schneller werden, nur weil ich lauter werde.“

Er rieb mich, während ich ihn ritt, und die beiden Rhythmen fanden sich. Meine Schenkel brannten. Ich ignorierte das Brennen, weil das andere größer war. Die Welle baute sich nicht artig auf. Sie kam in Stößen, jedes Senken ein heller Schlag, sein Finger genau, sein Schwanz tief, sein Blick an meinem Gesicht, wie befohlen. Ich hielt seine Schulter so fest, dass meine Nägel Halbmonde hinterlassen würden. „Nicht aufhören. Nicht wechseln. Ich komme. Bleib.“

Ich kam so, auf ihm, um ihn, die Muskeln zogen sich in harten, wiederholten Griffen um seinen Schwanz, und ich ließ den Laut heraus, lang, ohne ihn für das Gewölbe zu dämpfen. Meine Hüften ruckten, suchten den letzten Druck, und er hielt die Hand still an mir, genau dort, bis ich seine Finger wegzog, weil es zu viel wurde. Ich sank auf seine Brust, zitternd, ihn noch in mir, und atmete seinen Geruch, Schweiß und Wein und Haut. Er zitterte ebenfalls. Er war nicht gekommen. Ich spürte es an der Härte, die nicht nachgelassen hatte, an dem feinen Beben in seinen Beinen.

„Gut“, sagte ich an seinem Hals. „Du bist noch da. Das wollte ich.“ Ich hob den Kopf. Sein Gesicht war offen, fast schmerzhaft aufmerksam, die Lippen feucht, die Augen glänzend. Ich strich ihm das Haar zurück. „Jetzt darfst du bewegen. Nicht übernehmen. Ich bleibe oben. Du stößt von unten, langsam, bis ich den Takt ändere. Du sagst mir, wenn du nah bist. Du kommst erst, wenn ich es sage. Wenn du genug sagen musst, sagst du es, und wir hören auf, ohne dass etwas zerbricht.“

„Ich bin nah“, sagte er ehrlich. „Aber ich kann warten. Ich will warten. Bitte.“

„Dann warte im Tun.“ Ich stützte mich auf seine Schultern und gab ihm Raum. Er stieß nach oben, vorsichtig zuerst, dann, als ich nickte, mit mehr Länge, ein langsames Füllen, das mich nach dem Orgasmus empfindlich und weit machte. Jeder Stoß war eine Frage, und mein Körper antwortete mit einem Nachziehen, das ihn fluchen ließ. Ich setzte den Takt mit den Händen auf seiner Brust, drückte ihn zurück, wenn er zu schnell wurde, ließ ihn, wenn er den langen, tiefen Weg fand. „So. Tiefer, nicht härter. Ja. Halt unten, einen Moment. Spür mich. Dann wieder.“

Er lernte auch das. Der Sommelier, der sonst die Länge eines Abgangs in Sekunden misst, maß jetzt nichts. Er folgte. Schweiß lief ihm über die Schläfe. Ich leckte ihn fort und sagte ihm, er schmecke nach Arbeit, nach dem guten Ende eines Tages, und er lachte einmal, gebrochen, mitten in einem Stoß. Das Lachen wurde zu einem Stöhnen. Seine Hände lagen wieder an meinen Hüften, hielten, lenkten nicht. Ich spürte, wie seine Kontrolle dünner wurde, an der Art, wie seine Stöße einen Hauch ungleich wurden, an dem Flehen in seinem Atem.

„Nah?“, fragte ich.

„Ja. Sehr. Wenn du mich lässt, komme ich. Wenn nicht, halte ich. Sag es.“

Ich richtete mich auf, nahm ihn ganz, und bewegte mich selbst wieder, kurze, feste Bewegungen, die ihn nicht schonten. Meine Hand lag an seiner Wange. „Sieh mich an. Du kommst, wenn ich bis drei gezählt habe, nicht früher. Eins.“ Ich senkte mich. „Zwei.“ Ich hob mich, nur wenig, und nahm ihn wieder. Sein ganzer Körper war eine gespannte Saite. „Drei. Jetzt. Komm in mir.“

Er kam mit einem Laut, der nichts mehr von der Verkostung hatte, roh und dankbar, die Hüften einmal, zweimal nach oben, dann hielt ich ihn unten und ließ ihn in mir pulsieren, heiß, stoßweise, während sein Gesicht sich auflöste und wieder fand. Ich sah ihm dabei in die Augen, weil ich das so gewollt hatte, und er hielt den Blick, so gut er konnte, bis die Lust ihn für einen Atemzug schloss und er sie wieder öffnete, nass, überwältigt, noch immer unter mir. Ich bewegte mich kaum, nur genug, um ihn durch das Ende zu begleiten, die inneren Muskeln einmal bewusst um ihn geschlossen, und er zuckte, empfindlich, ein letztes Mal.

Dann wurde es still. Nicht leer. Still wie ein Keller nach dem letzten Gast, wenn die Gläser noch duften und niemand mehr etwas beweisen muss. Ich blieb auf ihm sitzen, die Stirn an seiner, unser Atem mischte sich. Seine Hände lagen locker an meinen Hüften, nicht mehr als Halt unter Befehl, nur als Wärme. Mein Herz schlug gegen seine Brust. Zwischen uns war es nass, von mir, von ihm, und der Geruch war deutlich, menschlich, gut. Ich küsste ihn langsam, ohne Führung jetzt, nur Mund auf Mund, und er küsste zurück, weich, als käme er von weit her.

„Genug von der Rolle“, sagte ich leise. „Nicht genug von dir. Die Absprache ist erfüllt. Du musst nicht mehr warten auf meine Zahlen.“

Er atmete aus, ein Lachen darin, klein und echt. „Gut. Meine Beine sind anderer Meinung, aber ich auch.“ Seine Hände strichen endlich frei über meinen Rücken, die Wirbelsäule entlang, und ich ließ es zu, sank ein wenig mehr in ihn, obwohl er in mir nachließ. „Du warst unerbittlich“, sagte er, und es klang wie ein Kompliment, nicht wie ein Vorwurf. „Ich habe den ganzen Abend Weine erklärt und nichts davon war so klar wie dein Nein und dein Ja.“

„Das Nein hat das Ja möglich gemacht.“ Ich löste mich von ihm, vorsichtig, und wir beide zogen die Luft ein, als er aus mir glitt. Samen und Nässe liefen an meinen Schenkeln herab, warm, dann kühler in der Kellerluft. Ich schämte mich nicht davor. Ich stand einen Moment, die Hand an seiner Schulter, bis die Welt wieder gerade stand, und er reichte mir, ohne aufzustehen, das Tuch, das ich vorhin neben die Lampe gelegt hatte, als hätte er auch das Warten gelernt. Ich trocknete mich, dann ihn, ohne Hast, und die Geste war keine Fortsetzung des Befehls, sondern die schlichte Sorgfalt danach.

Wir zogen uns nicht sofort an. Ich setzte mich neben ihn auf die Bank, nackt, die Schulter an seiner, und er legte den Arm um mich, fragend zuerst, ein Heben der Braue, und ich nickte. Der Stein roch nach uns und nach Eiche. Irgendwo tickte eine Leitung. Draußen würde der Hof dunkel sein, die Reben in ihren Reihen, die Arbeit von morgen noch nicht im Raum. Lukas küsste meine Schläfe, diesmal ohne dass ich es erlauben musste, und ich legte die Hand auf sein Knie, ebenso frei.

„Wasser steht in der Karaffe“, sagte ich. „Und wenn du willst, der Rest von dem Spätburgunder, den du vorhin zu jung genannt hast.“

Er lachte leise an meinem Haar. „Ich nehme das Wasser zuerst. Den Wein verteidigst du ein anderes Mal. Heute hast du schon geführt, und ich bin froh, dass ich folgen durfte.“ Er stand auf, nackt und ein wenig unsicher auf den Beinen, holte die Karaffe und zwei Gläser, und als er zurückkam, sah er mich an, nicht als Probe, nicht als Note. Nur als die Frau, mit der er eine Absprache gehalten hatte, und die ihn jetzt, ohne Rolle, neben sich auf die Bank zog, damit die Wärme nicht mit dem Befehl endete.

Mehr zum Thema Reife Frau

TitelThemaMinuten
Drei Regeln vor MitternachtReife Frau17
Die Regeln aus meiner HandReife Frau17
Die Umkehr nach der letzten StundeReife Frau18
Im Gewölbe der alten AnziehungReife Frau36
Die Bitte nach der letzten NahtReife Frau19
Die Klausel nach DienstschlussReife Frau18