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Die Bitte aus dem Dachgeschoss

Nachbarin · 14 Minuten lesen · 19 Minuten hören

Gelesen von Ivanna

Teil 2 der Serie Nebenan (4)

Seit zwei Tagen hörte ich über mir das Schleifen von Kartons auf nacktem Holz. Das Dachgeschoss war monatelang leer gewesen, und ich hatte mich an die Stille gewöhnt, an das leise Knacken der Balken, wenn die Sonne auf die Ziegel drückte. Nun zog jemand ein, und das Haus veränderte seinen Atem. Ich war vierunddreißig und lebte seit drei Jahren in der Wohnung darunter, allein, mit einem Fenster zum Hof und einem anderen zur Straße. Die neue Nachbarin hatte ich noch nicht gesehen, nur gehört: Schritte, ein Lachen ins Telefon, das dumpfe Absetzen eines schweren Möbels.

Am dritten Abend traf ich sie im Treppenhaus. Sie trug eine große Pflanze vor der Brust und musste den Kopf zur Seite neigen, um an den Blättern vorbeizusehen. Sie war einunddreißig, sagte sie, als wir uns die Namen gaben, und sie hieß Sofie. Ich sagte, ich sei Klara. Ihr Haar war dunkel und ein wenig feucht an den Schläfen, als hätte sie den ganzen Nachmittag Kisten geschleppt. Sie lächelte nicht höflich, sondern so, als freue sie sich wirklich, dass jemand im Haus wohnte, der die Treppe kannte. Wir standen eine Stufe voneinander entfernt, und der Duft von feuchter Erde mischte sich mit dem warmen Staub des alten Hauses.

In den Tagen danach begegneten wir uns öfter, als der Zufall es verlangt hätte. Ein Brief von ihr landete in meinem Kasten, und ich brachte ihn hinauf. Sie öffnete barfuß, in einem hellen Hemd, und dankte mir mit einer Stimme, die tiefer war als im Treppenhaus. Einmal hielt sie mir die Tür auf, als ich mit Einkäufen kam, und ihre Hand streifte meinen Unterarm, ohne dass eine von uns es kommentierte. Ich begann, auf ihre Schritte zu achten. Nicht aus Neugier im schlechten Sinn, sondern weil das Haus plötzlich eine zweite Wärme hatte, die von oben herunterkam.

Am Donnerstag klopfte es kurz vor neun. Draußen war es noch hell, die Luft stand still in den Gassen, und in meiner Wohnung roch es nach dem Tee, den ich nicht ausgetrunken hatte. Sofie stand auf dem Absatz, das Haar hochgesteckt, ein Schraubenzieher in der einen Hand und eine Verlegenheit im Gesicht, die sie nicht ganz verbergen konnte. Sie sagte, die Tür ihres Schranks sei aus den Angeln gesprungen, sie könne das Blatt nicht halten und zugleich die Schrauben setzen, und ihr Telefon sei leer. Ob ich zehn Minuten hätte. Sie fragte es leise, als wäre eine Bitte um Hilfe schon zu viel für eine Frau, die erst seit kurzem im Haus wohnte.

Ich zog die Schuhe an und ging mit ihr hinauf. Die letzte Treppe war schmaler, die Decke senkte sich, und die Hitze wurde dichter, je näher wir der Tür kamen. Ihr Dachgeschoss roch nach Karton, nach frischem Holz und nach der Seife, die sie wohl am Morgen benutzt hatte. Eine Lampe brannte in der Ecke. Das Bett war schon bezogen, aber daneben standen noch Kisten, und an der Schräge lehnte die schwere Schranktür, halb aus den Angeln gerissen, das Holz hell an der Bruchstelle. Sofie schloss die Wohnungstür hinter uns, nicht hastig, nur so, dass der Lärm des Hofs draußen blieb.

Wir hoben die Tür gemeinsam. Sie war schwerer, als sie aussah, und wir mussten nah beieinander stehen, damit das Blatt nicht kippte. Sofies Schulter lag an meiner, ihr Atem ging kurz, und ein Tropfen Schweiß lief ihr über den Hals in den Ausschnitt. Ich spürte die Wärme ihrer Haut durch den dünnen Stoff ihres Hemdes. Wir setzten die Angeln, drehten Schrauben, richteten das Blatt, bis es wieder saß. Dabei sprach sie wenig. Nur einmal sagte sie, ich solle die linke Seite höher halten, und ihre Finger legten sich für einen Moment auf meine, um die Richtung zu zeigen. Die Berührung war praktisch und trotzdem nicht nur praktisch. Ich ließ die Hand nicht weg, bis die Schraube fasste.

Als die Tür wieder hing, traten wir beide einen Schritt zurück und sahen sie an, als hätte sie uns etwas bewiesen. Sofie wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn. Sie dankte mir und bot Wasser an, weil der Hahn in der kleinen Küche schon lief und sie ohnehin zwei Gläser auf der Arbeitsplatte stehen hatte. Ich hätte gehen können. Die zehn Minuten waren um, die Arbeit getan, und nichts verpflichtete mich, in dieser heißen Dachwohnung zu bleiben. Ich blieb trotzdem. Das Glas war kühl in meiner Hand, und Sofie lehnte an der Schräge, barfuß auf dem warmen Holz, und sah mich an, als müsse sie einen Satz finden, der schon seit Tagen in ihr wartete.

Sie sagte, sie habe noch etwas zu fragen, und sie wolle es nur sagen, wenn ich bleiben wolle, es zu hören. Einmal ausgesprochen, könne sie es nicht zurücknehmen. Nicht am Morgen, nicht im Treppenhaus, nicht mit einem Lachen, das alles klein mache. Sie sah mich dabei nicht flehend an. Ihr Blick war ruhig und ein wenig erschrocken über die eigene Entschlossenheit. Ich konnte die Treppe hinuntergehen, bevor der Satz fiel. Das bot sie mir ausdrücklich an. Ich stellte das Glas ab und sagte, ich wolle es hören.

Sofie atmete einmal tief. Dann sagte sie, sie habe seit dem Treppenhaus daran gedacht, mich zu küssen, und sie könne nicht länger so tun, als brauche sie nur einen Schraubenzieher und eine Nachbarin für schwere Türen. Sie fragte, ob ich das auch wolle. Nicht als Gefälligkeit und nicht als etwas, das wir später als Versehen bezeichnen würden. Sie wollte eine ehrliche Antwort, und sie wollte, dass ich wisse, worum sie bat, bevor irgendetwas geschah. Die Bitte stand zwischen uns im warmen Raum, unwiderruflich, sobald sie gesagt war. Ich spürte, wie mein Puls in den Handgelenken schlug. Ich sagte ja. Ich sagte es ohne Umschweife, weil ein Zögern die Bitte kleiner gemacht hätte, als sie war.

Sie kam nicht sofort auf mich zu. Sie fragte noch einmal, ob ich sicher sei, und ich nickte und sagte ihren Namen. Erst dann überbrückte sie die zwei Schritte. Ihr Mund traf meinen nicht hart, sondern mit einer Vorsicht, die schnell in Hunger umschlug, als ich den Kuss erwiderte. Sie schmeckte nach Wasser und nach der Hitze des Tages. Ihre Hände lagen zuerst an meinen Oberarmen, dann an meinem Nacken, und ich spürte, wie sie zitterte, nicht vor Angst, sondern vor dem, was sie endlich ausgesprochen hatte. Ich zog sie näher. Unter dem Hemd war ihre Haut heiß, und der Geruch von Seife mischte sich mit dem Salz auf ihrer Kehle, als ich den Mund dorthin senkte.

Wir küssten uns lange, stehend, bis die Schranktür hinter uns unwichtig wurde und nur noch unser Atem und das leise Knarren des Bodens blieben. Sofie löste die Spange aus ihrem Haar, und die dunklen Strähnen fielen ihr über die Schultern. Sie fragte, ob sie mein Kleid öffnen dürfe. Ich sagte ja und hob die Arme ein wenig, damit sie den Reißverschluss fand. Der Stoff glitt von meinen Schultern, und die Abendluft, die durch das gekippte Dachfenster kam, strich über meine bloße Haut. Sie sah mich an, nicht hastig, sondern mit einem Blick, der mich wärmer machte als die Dachhitze. Dann zog sie selbst das Hemd über den Kopf. Darunter trug sie nichts. Ihre Brüste waren voll, die Brustwarzen schon dunkel und fest, und ich legte die Hände darum, langsam, damit sie den Druck selbst bestimmen konnte.

Sie seufzte in meinen Mund, als ich die Daumen über die Spitzen zog. Es war kein kleines Geräusch. Es kam aus der Tiefe ihrer Kehle und sagte mir deutlicher als jedes Wort, dass sie das wollte. Wir bewegten uns zum Bett, ohne die Küsse zu unterbrechen, und sie setzte sich auf die Kante, zog mich zwischen ihre Knie und öffnete den Verschluss meines BHs mit Fingern, die jetzt sicherer waren. Als der Stoff fiel, beugte sie sich vor und nahm eine Brustwarze zwischen die Lippen. Die Wärme ihres Mundes, das leichte Saugen, das Streichen ihrer Zunge ließen mich die Augen schließen. Ich hielt ihren Hinterkopf und spürte, wie sie lächelte, ohne den Mund von mir zu lösen.

Ich kniete mich vor sie, nicht aus Unterwerfung, sondern weil ich ihre Haut von nahem wollte. Ich küsste die Innenseite ihrer Oberschenkel, dort, wo die Haut dünn und warm war, und schob den Rock höher, den sie noch trug. Sie hob die Hüften, damit ich ihn ausziehen konnte, und dann den Slip, der schon feucht an ihr klebte. Ich warf ihn nicht achtlos weg. Ich legte ihn neben das Bett und sah sie an, nackt auf der hellen Decke, die Knie ein wenig geöffnet, der Blick klar. Sie sagte, ich solle nicht aufhören, wenn ich nicht wolle. Ich sagte, ich wolle nicht aufhören.

Ich küsste mich an ihrem Bauch hinauf und wieder hinunter, ließ die Zunge über den Ansatz ihrer Scham gleiten und wartete, bis sie die Beine weiter öffnete. Der Duft von ihr war dicht und süß und salzig zugleich. Ich legte den Mund auf sie und leckte langsam, von unten nach oben, bis ich die kleine feste Stelle fand, die unter meiner Zunge pochte. Sofie stöhnte und griff in mein Haar, nicht um mich zu führen, sondern um sich festzuhalten. Ich nahm mir Zeit. Ich kreiste, saugte leicht, ließ die Zunge flach und dann spitz werden, und hörte an ihrem Atem, was sie brauchte. Als ich zwei Finger in sie schob, war sie nass und eng und zog mich tiefer. Sie sagte meinen Namen, einmal, dann noch einmal, heiser.

Ich bewegte die Finger in einem ruhigen Rhythmus und hielt den Mund an ihr, während sie die Hüften hob. Die Matratze gab unter uns nach. Über uns knackte ein Balken in der Restwärme des Tages. Sofies Schenkel zitterten an meinen Wangen. Sie bat mich, nicht schneller zu werden, noch nicht, und ich gehorchte, weil die Bitte von vorhin noch im Raum stand und jede neue Bitte ebenso ernst war. Ich leckte sie, bis ihre Stimme brach, und dann, als sie flüsterte, jetzt, drückte ich die Zunge fester und krümmte die Finger in ihr. Sie kam mit einem langen, offenen Laut, die Faust in der Decke, der Rücken gewölbt, und ich blieb bei ihr, bis die Wellen nachließen und sie meine Hand an ihre Wange zog.

Sie lag einen Moment still, atmete, lachte leise, nicht verlegen, sondern erleichtert. Dann setzte sie sich auf und küsste mich, schmeckte sich selbst auf meinen Lippen und sagte, sie wolle mich ebenso. Sie drehte uns, sodass ich auf dem Rücken lag, und zog mir den Rest der Kleidung aus, Stück für Stück, mit Küssen auf jede neu freigelegte Stelle. Ihre Hände waren warm und entschieden. Sie strich über meinen Bauch, über die Innenseite meiner Arme, über die empfindliche Haut unter den Brüsten, und fragte jedes Mal mit dem Blick, ob es gut sei. Ich nickte, zog sie herunter, wollte ihr Gewicht auf mir.

Sofie küsste sich an mir hinab, langsamer als ich es bei ihr getan hatte, als wolle sie die Bitte, die sie nicht zurücknehmen konnte, mit jedem Kuss noch einmal bestätigen. Als ihr Mund zwischen meine Beine kam, hielt ich den Atem an. Ihre Zunge war weich und genau. Sie lernte mich in wenigen Zügen, fand den Druck, der mich die Hüften heben ließ, und blieb dort, geduldig und hungrig zugleich. Ich spürte ihre Finger an meinem Eingang, das leichte Kreisen, das Fragen ohne Worte. Ich sagte ja, und sie glitt in mich, ein Finger, dann ein zweiter, während ihr Mund nicht aufhörte. Die Dachwohnung schien kleiner zu werden, nur noch Hitze und Haut und das nasse Geräusch unserer Körper.

Ich kam nicht sofort. Sie ließ mich am Rand bleiben, zog sich ein wenig zurück, wenn ich zu schnell wurde, und küsste die Innenseite meines Schenkels, bis ich sie wieder an mich zog. Als sie schließlich den Rhythmus hielt, den ich brauchte, brach es aus mir heraus, hell und tief, und ich presste die Hand vor den Mund, weil die Wände des Hauses dünn waren und ich nicht wusste, wer unter uns noch wach lag. Sofie zog meine Hand weg und sagte, ich solle sie hören lassen. Nicht das ganze Haus. Nur sie. Ich ließ den Laut heraus, und sie trank ihn mit einem Kuss von meinem Mund, während ihre Finger noch in mir waren und die letzten Zuckungen auffingen.

Wir lagen danach nicht getrennt. Sie rollte sich neben mich, ein Bein über meines, die Brust an meiner Seite, und wir küssten uns träge, mit offenen Augen. Der Schweiß kühlte auf unserer Haut, wo die Luft aus dem Dachfenster ihn traf. Sofie strich mir eine feuchte Strähne aus der Stirn und sagte, die Bitte stehe noch. Sie nehme sie nicht zurück. Ich sagte, ich wolle das auch nicht. Draußen wurde es endlich dunkel, und in der Wohnung brannte nur noch die eine Lampe, die unsere Körper in warmes Licht und weiche Schatten teilte.

Wir ruhten nicht lange. Die Nähe machte uns wieder wach, und Sofie setzte sich auf meine Hüften, die Hände auf meiner Brust, und bewegte sich langsam an mir, sodass ihre feuchte Scham über meinen Unterleib glitt. Ich hielt ihre Taille und sah zu, wie ihre Brüste sich mit der Bewegung hoben. Sie beugte sich herunter, küsste mich, und ich schob eine Hand zwischen uns, fand sie wieder, rieb sie, während sie sich an meinen Fingern rieb. Es war unordentlich und nah und gut. Sie kam ein zweites Mal, leiser diesmal, die Stirn an meiner, die Zähne leicht in meiner Unterlippe, und ich spürte, wie sie um meine Finger pulsierte.

Danach wollte sie, dass ich auf ihr lag. Sie öffnete die Beine, zog mich zwischen sie und führte meine Hand wieder an sich, während sie mit der anderen zwischen meine Schenkel griff. Wir bewegten uns gegeneinander, Mund an Mund, bis ich nicht mehr sagen konnte, wo ihr Stöhnen aufhörte und meines anfing. Ich kam mit dem Gesicht in ihrer Halsbeuge, und sie hielt mich fest, die Beine um meine Hüften, als wolle sie die Bitte mit dem ganzen Körper wiederholen, damit kein Morgen sie klein reden konnte.

Als wir endlich still lagen, war die Lampe noch an, und der Tee in meiner Wohnung unten war längst kalt. Sofie deckte uns mit dem Laken zu, nicht aus Scham, sondern weil die Nachtluft durch das Fenster zog. Sie fragte, ob ich bleiben wolle. Nicht für immer in dieser ersten Nacht, sondern bis zum Morgen, oder zumindest bis wir beide wieder gerade gehen konnten. Ich sagte ja. Die Bitte, die sie nicht zurücknehmen konnte, hatte uns hierher gebracht, und ich wollte sie nicht auf der Treppe stehen lassen, als wäre sie nur ein Satz gewesen.

Wir sprachen leise über kleine Dinge, über die Kisten, die noch nicht ausgepackt waren, über den Brief, den ich ihr gebracht hatte, über die Pflanze im Treppenhaus, die schon ein Blatt verloren hatte. Dazwischen küssten wir uns, ohne Eile, und einmal noch legte sie die Hand zwischen meine Beine, nicht um mich erneut zum Höhepunkt zu treiben, sondern um die Wärme zu halten, die wir einander gegeben hatten. Ich tat dasselbe bei ihr. Es war zärtlich und noch immer explizit, ein Nachklang, der nicht so tat, als wäre nichts geschehen.

Gegen Mitternacht stand ich auf, um Wasser zu holen, und kam nackt durch die kleine Wohnung zurück. Sofie lag auf der Seite und sah mir zu, ohne den Blick abzuwenden. Sie sagte, sie habe Angst gehabt, die Bitte auszusprechen, und noch mehr Angst, sie nicht auszusprechen. Ich setzte mich zu ihr auf die Bettkante und reichte ihr das Glas. Ich sagte, ich sei froh, dass sie es gesagt habe. Sie trank, stellte das Glas ab und zog mich wieder unter das Laken, die Stirn an meiner Schulter, ein Arm über meiner Taille.

Ich schlief nicht sofort. Ich hörte ihren Atem gleichmäßiger werden und dachte an die Wohnung unter uns, an die Treppe, an den Morgen, an dem wir uns vielleicht im Hausflur begegnen würden, mit dieser Nacht zwischen uns, die niemand zurücknehmen konnte. Es war kein Schrecken in dem Gedanken. Es war eine Klarheit. Sofie murmelte im Halbschlaf meinen Namen und rückte näher, die nackte Haut warm an meiner, und ich legte die Hand auf ihre Hüfte und ließ sie dort.

Am Morgen war das Dachgeschoss schon wieder warm, obwohl die Sonne noch tief stand. Sofie war wach vor mir. Sie küsste meine Schulter und fragte, ob ich bereue. Ich sagte nein. Sie sagte, sie auch nicht, und die Bitte gelte noch, wenn ich sie wolle, nicht als einmalige Verirrung, sondern als etwas, das wir wiederholen könnten, wann immer wir beide ja sagten. Ich drehte mich zu ihr, sah sie im frühen Licht an, das durch die Schräge fiel, und küsste sie langsam, mit dem Geschmack der Nacht noch zwischen uns. Unter uns begann das Haus zu leben, eine Tür, ein Wasserhahn, Schritte auf einer unteren Treppe. Über uns war nur das Dach, und zwischen uns lag nichts mehr, was wir hätten zurücknehmen wollen.

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