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Die letzte Sauna-Party vor der Abreise

Gruppensex · 20 Minuten lesen · 27 Minuten hören

Gelesen von Ivanna

Teil 3 der Serie Gemeinsame Nächte (4)

Die letzte Nacht vor der Abreise gehörte der Sauna-Party im Spa, und als die anderen Gäste gegangen waren, blieben nur wir drei im warmen Gang zurück. Ich war neunundzwanzig, Jonas einunddreißig und Elisa siebenundzwanzig, und diese Zahlen kannten wir seit dem Anreisetag. Die Ausweise hatten an der Rezeption gelegen, und seither war das Alter eine ruhige Tatsache zwischen uns. Vier Tage Dampf, Essen und lange Blicke lagen hinter uns, und morgen würden die Schlüsselkarten erlöschen. Der Gang roch nach Zedernholz und nach dem mineralischen Wasser der Aufgüsse.

Ich stand barfuß auf den warmen Fliesen und hielt das Handtuch noch vor der Brust, obwohl niemand mehr zu erwarten war. Durch die Glastür sah ich die leere Bank der finnischen Sauna, das Holz dunkel vom letzten Aufguss. Jonas lehnte am Rahmen, das Haar feucht, ein Handtuch tief um die Hüften. Elisa saß auf der Bank im Vorraum und band ihr dunkles Haar hoch, die Schultern noch rot von der Hitze. Wir hatten den Tag miteinander verbracht, und die Frage lag seit dem zweiten Abend unausgesprochen in der Luft.

Beim Abendessen hatte Elisa ihr Knie an meines gelegt und es nicht weggenommen, als der Nachtisch kam. Jonas hatte uns Wasser nachgeschenkt und selbst nur Wasser getrunken, weil er klar bleiben wollte, wie er halblaut sagte. Wir waren alle nüchtern, und das war uns recht, denn niemand von uns wollte die Nacht einem Glas überlassen. In der Sauna, während Wasser über die Steine goss, hatte sein Blick meinen gehalten, bis ich zuerst wegsah und trotzdem lächelte. Elisa hatte später im Ruhebereich meine Hand genommen und gefragt, ob mir das recht sei. Ich hatte ja gesagt.

Jetzt war die Party vorbei, und die Stille machte jedes Geräusch deutlich: das Tropfen irgendwo, unser Atmen, das leise Knacken des Holzes hinter der Glastür. „Die anderen schlafen“, sagte Jonas, und seine Stimme blieb leise, als könnte der Dampf sie sonst in die Zimmer tragen. „Wenn ihr bleiben wollt, bleibe ich. Wenn nicht, gehen wir, und morgen war es einfach eine schöne Woche.“ Elisa sah mich an, nicht ihn. In ihrem Blick lag keine Forderung, nur eine offene Tür, und das machte die Entscheidung leichter.

„Ich möchte bleiben“, sagte Elisa. „Aber nur, wenn du es auch willst, Mara. Wirklich willst, nicht aus Höflichkeit und nicht, weil es die letzte Nacht ist.“ Mein Name in ihrem Mund machte die Sache konkret, und ich war froh darüber. Das Begehren war nicht die Unsicherheit. Unsicher war ich nur, ob ich es laut sagen konnte, ohne die Woche danach kleiner zu machen. Schweigen wäre ebenfalls eine Entscheidung gewesen, und ich wollte diese nicht.

„Ich will bleiben“, sagte ich. „Mit euch beiden. Und ich will, dass wir jederzeit aufhören können, wenn eine von uns oder du es sagt.“ Jonas nickte sofort, ohne zu verhandeln. „Das gilt. Ein Wort reicht, auch mitten drin, und niemand muss es erklären.“ Elisa stand auf und kam näher. Sie roch nach Orangenöl und nach Salz auf warmer Haut, und ihre Nähe war schon eine Berührung, noch bevor ihre Finger mich fanden.

„Ich will dich küssen“, sagte Elisa, und ihr Blick blieb an meinem Mund. „Ich will seine Hände an mir und deine an mir. Ich will, dass wir uns nehmen, solange es sich gut anfühlt, und dass wir sprechen, wenn etwas fehlt.“ Jonas sah uns beide an und wartete, die Hände sichtbar an den Seiten, nichts vorausnehmend. Ich atmete einmal tief, weil das Wort schwerer war als das Gefühl und trotzdem richtig. „Ja“, sagte ich. „Ich will das auch. Mit euch. Heute Nacht.“

Wir gingen nicht sofort in die heiße Kabine. Jonas öffnete die Tür einen Spalt, und die Hitze schlug uns entgegen wie eine Wand aus trockener Luft. Auf dem Schild stand 90 Grad, und wir lachten leise, weil niemand dort liegen und sich lieben wollte, während der Körper nur noch ans Atmen dachte. Nebenan lag das milde Sanarium der Sauna-Party, wärmer als der Ruheraum und doch erträglich, mit dunklem Holz und einem gedämpften Licht. „Kurz dort“, sagte ich. „Zum Anfangen. Dann der Ruheraum, wo wir liegen können.“

Beide nickten. Im Sanarium setzten wir uns auf die obere Bank, die Handtücher unter uns, die Tür nur angelehnt, weil der Bereich uns gehörte und die Party vorbei war. Die Wärme legte sich sofort auf die Haut, nicht als Angriff, sondern als eine Hand, die alles weicher machte. Schweiß trat an Elisas Schläfe aus und lief in einer dünnen Linie zum Kiefer. Ich sah hin und wollte die Linie mit dem Mund nachziehen, noch bevor ich die Hand hob. „Darf ich dich küssen?“, fragte sie, und die Frage im heißen Holz klang größer als im Gang.

„Ja.“ Ihre Finger legten sich an meine Wange, und der Kuss kam langsam, salzig, mit einer Vorsicht, die mich mehr erregte als Eile. Ich öffnete den Mund, und ihre Zunge traf meine, warm und suchend. Jonas saß nah genug, dass sein Knie meines berührte, und er wartete. Als ich den Kuss löste, sah ich ihn an, das Gesicht gerötet, die Augen dunkel und aufmerksam. „Komm her“, sagte ich. „Wenn du willst.“ „Ich will“, antwortete er, und dann war sein Mund auf meinem.

Sein Kuss war tiefer, mit dem leichten Kratzen des Barts an meiner Oberlippe, und Elisas Hand lag inzwischen an meiner Taille. Ich saß zwischen ihnen, nicht eingeklemmt, sondern gehalten, und das Gefühl löste etwas in meiner Brust. Die Hitze machte die Haut empfindlich. Jede Berührung kam früher an, als ich sie erwartet hatte. Jonas löste den Kuss und legte die Stirn an meine, der Atem warm und ruhig. „Noch ein wenig hier“, sagte er, „oder ist es schon zu heiß für das, was wir wollen?“

„Zu heiß für mehr als Küsse“, sagte ich und meinte es ohne Bedauern. Elisa nickte und strich mir eine feuchte Strähne aus der Stirn. „Dann der Ruheraum. Ich will euch sehen, und ich will liegen, und ich will nicht, dass uns die Hitze die Lust wegnimmt.“ Wir standen auf, die Handtücher locker, und die kühlere Luft im Gang war ein Schock auf der nassen Haut. Jonas öffnete die Tür zum Ruheraum, einem kleinen Raum mit breiter Liege, Brunnen und einem Riegel innen. Er sah uns an und wartete, die Hand am Holz.

Wir nickten beide, und er schob den Riegel vor. Ich hörte das leise Einrasten und spürte, wie der Raum kleiner und gleichzeitig weiter wurde. Hier gab es kein Publikum mehr, keine nassen Spuren fremder Gäste, nur das Tuch, den Brunnen und uns drei. Elisa stellte ihre Tasche ab und sah mich an, als wollte sie die Erlaubnis noch einmal hören. „Immer noch ja?“, fragte sie. „Immer noch ja“, sagte ich, und Jonas wiederholte es leise, als wäre das Wort ein Schlüssel, den man nicht nur einmal dreht.

Das Licht war honigfarben und legte sich auf Elisas Schlüsselbeine und auf die Linie, wo sein Handtuch endete. Ich ließ meines sinken, nicht als Vorstellung, sondern weil die Haut nach Luft verlangte und weil ich gesehen werden wollte. Die kühle Stelle an meinen Brüsten wich schnell der Raumwärme. Elisa betrachtete mich ohne Hast, den Blick am Mund, an der Hüfte, dann wieder an den Augen. „Du bist schön“, sagte sie schlicht. Ich glaubte es, weil sie nicht lächelte, um es abzumildern.

„Darf ich?“, fragte sie und hob die Hand, ohne mich zu berühren. „Ja.“ Ihre Handfläche legte sich unter meine Brust, spürte das Gewicht, und der Daumen strich über die Warze, bis sie fest wurde. Ich atmete aus und lehnte mich in die Berührung. Jonas stand einen Schritt entfernt, das Handtuch noch um die Hüften, und sah zu, als hätte er alle Zeit der Nacht. „Du auch“, sagte ich zu ihm. „Ich will, dass du zusiehst, und ich will, dass du näher kommst, wenn du magst.“

Er kam näher, bis seine Wärme an meiner Seite stand, und ich drehte mich zu Elisa. Ich hakte den Finger unter den Rand ihres Handtuchs und wartete. Sie nickte, und ich zog den Stoff herunter. Ihre Brüste waren voll, die Warzen dunkel und bereits fest von der Wärme und vom Kuss. Ich nahm eine in den Mund, saugte sanft, dann fester, und sie legte die Hand in mein Haar, um mich zu halten, nicht um mich zu führen. Jonas trat hinter sie und küsste ihre Schulter, die Daumen in langsamen Kreisen an ihren Hüften.

„Ist das gut?“, fragte er an ihrem Ohr. „Mehr“, sagte Elisa. „Mara, bitte, dein Mund bleibt, und Jonas, deine Hand darf tiefer, aber langsam.“ Er hielt am Ansatz ihres Schoßes inne, bis sie die Beine ein wenig öffnete. Dann fand er sie. Ich hörte das leise, nasse Geräusch unter dem Tropfen des Brunnens und spürte, wie sie unter meinem Mund zitterte. Ihre freie Hand suchte meine Brust, strich, kreiste, zog die Warze zwischen zwei Fingern, bis ich gegen ihren Bauch stöhnte.

Zwischen meinen eigenen Beinen wurde es heiß, und das Zusammenpressen der Schenkel machte die Empfindung nur deutlicher. Wir bewegten uns zur Liege, ohne den Kontakt zu verlieren, und das Holz war mit einem großen Tuch bezogen, das nach frischer Wäsche roch. Jonas setzte sich und zog Elisa zwischen seine Knie, den Rücken an seine Brust, die Beine offen zu mir hin. Ich kniete vor ihr. Aus dieser Nähe sah ich, wie seine Finger ihre Schamlippen teilten, wie sie glänzte, wie die Klitoris unter seiner Kuppe anschwoll.

Elisa sah auf mich herab, die Lippen offen, die Augen dunkel vor Lust und doch klar. „Willst du mich lecken?“, fragte sie. „Ja“, sagte ich. „Sag mir, wenn es zu viel ist oder wenn ich die Stelle verfehle.“ „Das werde ich.“ Ich senkte den Mund und strich mit der Zunge breit und langsam vom Eingang hinauf zur Klitoris. Sie zuckte, lachte kurz vor Überraschung und ließ dann das Becken sinken, ein Seufzen in seinen Arm. Ich wiederholte die Bewegung und lernte den Rhythmus, den ihr Atem mir gab.

Wenn ich zu schnell wurde, wurden ihre Finger in meinem Haar fester, eine Bitte um Maß, kein Befehl. Ich wurde langsamer, kreiste, saugte ganz leicht, und ihr Seufzen wurde tiefer, offener, ohne die Scham vom Anfang. Jonas beugte sich über ihre Schulter und sah zu, eine Hand ruhig auf ihrem Bauch, die andere noch zwischen ihren Beinen, bis er sie mir überließ. Dann kam er neben mich auf das Tuch. „Darf ich dich anfassen, während du sie leckst?“, fragte er, und er wartete auf die Antwort, bevor seine Hand sich bewegte.

Ich hob den Kopf nur so weit, dass ich sprechen konnte, ihren Geschmack noch auf der Zunge. „Ja. Von hinten. Finger, noch nicht mehr. Ich will bei ihr bleiben können.“ „Verstanden“, sagte er, und das Wort war so ernst, dass mir warm wurde an einer Stelle, die nichts mit der Raumwärme zu tun hatte. Er kniete sich hinter mich. Seine Hand glitt über den Rücken, die Hüfte, zwischen die Beine, und weil ich schon so nass war, glitten die Finger ohne Widerstand. Er fand die Klitoris und rieb sie in einem ruhigen Kreis.

Ich stöhnte gegen Elisas Haut, und die Vibration ließ sie die Hüften heben. Es wurde ein Kreis aus Geschmack, Hand und Laut. Ihr Geschmack auf meiner Zunge, seine Finger an mir, mein Stöhnen, das sie wieder öffnete: nichts davon war getrennt vom anderen. „Genau so“, sagte Elisa. „Bleib an der Spitze. Nicht fester. Ja, da.“ Ich hielt die Zunge flach und gleichmäßig, die Lippen weich darum, und schob zwei Finger in sie, als sie meine Hand führte. Innen war sie heiß und eng und zog an den Fingern.

Jonas schob einen Finger in mich, dann einen zweiten, und krümmte sie so, dass ein heller Punkt in mir aufleuchtete. Ich musste den Rhythmus halten, obwohl die Knie auf dem Tuch zitterten und der Punkt mich ablenken wollte. Elisas Oberschenkel schlossen sich um meinen Kopf. Das war die Ankündigung, noch bevor der Laut kam. Sie kam mit einem hohen, gepressten Ton, den sie in seinen Unterarm dämpfte, und ich blieb an ihr, leichter jetzt, durch die Wellen, bis sie meine Stirn wegstupste.

Sie rang nach Luft, lachend, überwältigt, das Haar im Gesicht. „Zu viel und zu gut“, sagte sie. „Warte. Ich will dich auch, Mara, ich will nicht nur genommen werden.“ Jonas zog die Finger langsam aus mir und küsste meine Schulter, eine kleine Pause, die ich brauchte, um wieder zu mir zu kommen. Mein eigener Körper pochte, unfertig und hell. Sie zog mich auf die Liege und drehte mich auf den Rücken. Das Tuch war warm von unseren Körpern und roch jetzt nach uns, nicht mehr nur nach Wäsche.

Elisa legte sich zwischen meine Beine, Jonas neben mich, und er küsste mich, während sie begann. Seine Lippen schmeckten nach ihm, nach einem Rest Salz, und dann mischte sich mein Stöhnen in den Kuss, weil ihre Zunge mich fand. Sie war genauer, als ich es gewesen war, kleiner in den Bewegungen, hartnäckig an einer Stelle links der Klitoris. Ich zuckte jedes Mal, wenn sie dort blieb. „Da“, sagte ich, und die Stimme klang nicht wie meine. „Da bleib. Nicht fester, nur genau da.“

Jonas nahm meine Brust in den Mund und saugte im Takt ihrer Zunge, die Hand schwer auf meinem Bauch, ein Gegengewicht zum Flackern darunter. Brust und Schoß liefen ineinander, bis ich nicht mehr sagen konnte, wo das Ziehen anfing. Ich griff nach seinem Glied. Es war ganz hart, die Haut heiß, an der Spitze feucht, und ich strich langsam, der Daumen über die Eichel. Er stöhnte an meiner Brustwarze, ein tiefer Laut, der mich noch nasser machte. Elisa hörte es und drückte den Mund fester an mich, als gehörte auch sein Laut zu ihrem Takt.

„Kondome liegen in meiner Tasche“, sagte er, und die Nüchternheit des Satzes machte mich zärtlich statt ernüchtert. „Am Boden, neben der Bank. Ich hole sie, wenn ihr wollt, dass ich in eine von euch komme.“ Elisa hob den Mund nur kurz von mir. „Hol sie. Ich will dich in mir.“ Dann sah sie zu mir auf, das Kinn nass, der Blick klar. „Mara, willst du ihn auch, oder willst du heute nur Mund und Hände?“ Die Frage war echt, und ich nahm sie ernst, obwohl der Körper schon antwortete.

„Ich will ihn auch“, sagte ich. „Aber erst du. Ich will zusehen, und ich will deinen Mund noch an mir, während er in dir ist.“ Elisa lächelte gegen meine Scham, ein kleines, heißes Lächeln, und nickte. Jonas stand auf. Ich hörte das Reißen der Folie und das kurze, konzentrierte Atmen, mit dem er das Kondom überzog. Als er zurückkam, kniete sie noch zwischen meinen Schenkeln, hob aber das Becken und sah über die Schulter. „Von hinten“, sagte sie. „Langsam. Mara, sieh mich an, während er reingeht.“

Ich stützte mich auf die Ellbogen. Jonas setzte die Spitze an sie, wartete auf ihr Nicken und schob sich dann in einem langen, gleichmäßigen Zug in sie. Elisas Mund öffnete sich, und ein tiefer, zufriedener Laut kam heraus, während ihre Finger das Tuch neben meiner Hüfte packten. Ich sah, wie ihr Körper ihn aufnahm, wie sie sich an seinen Unterleib drückte, wie er stillhielt, bis sie sich um ihn entspannte. „Gut“, flüsterte sie. „Beweg dich. Und bleib bei mir, Mara, ich will deinen Blick.“

Sie beugte sich wieder hinunter, und der Rhythmus seiner Stöße ging in ihre Zunge über. Jedes Mal, wenn er in sie stieß, drückte ihr Mund fester an meine Klitoris, ein Stoß, der von ihm kam und bei mir endete. Ich hielt ihre Schultern und sah auf Jonas, der mich über ihren Rücken hinweg ansah. Sein Gesicht war offen, angestrengt, aufmerksam, die Frage darin ohne Worte. Ich nickte, weil es gut war, weil Elisa stöhnte und nicht auswich, weil mein Becken sich dem Takt entgegenhob. Eine Weile gab es nur das: sein Eindringen, ihre Zunge, meine Hände, unser Atmen im honigfarbenen Licht.

Ich spürte, wie nah ich selbst schon war, und ich wollte den Höhepunkt noch nicht, weil ich ihn in mir spüren wollte, nicht nur an ihrer Zunge. „Ich will tauschen“, sagte ich, die Stimme rau. „Elisa, ich will ihn in mir. Bist du einverstanden, jetzt, oder willst du ihn noch?“ Sie hob den Kopf, das Kinn nass, die Augen glänzend, und der Blick war klar genug für ein echtes Ja. „Ja. Komm her. Ich bin weit genug, und ich will dich kommen sehen.“ Jonas zog sich aus ihr zurück, langsam, eine Hand an ihrer Hüfte, damit nichts ruckte.

Sie setzte sich auf, küsste mich hart, und ich schmeckte mich selbst auf ihrer Zunge, salzig und vertraut. Dann legte sie sich neben mich und zog mein Bein über ihres, sodass ich halb auf der Seite lag, offen zu ihm hin. Er kniete sich zwischen uns, strich mit der umhüllten Spitze durch meine Nässe und sah mir ins Gesicht. „Jetzt?“, fragte er. „Jetzt.“ Er drang ein, und die Dehnung war genau das, wonach der Körper seit seinen Fingern verlangt hatte. Ich atmete lang aus und nahm ihn tiefer, bis sein Unterleib an meinem lag und wir einen Moment still waren.

Elisa küsste meinen Mund, meine Wange, meine Brust, und ihre Finger fanden die Klitoris, nass und sicher. Sie rieb im Kreis, während er sich zu bewegen begann. Der Winkel war gut: jeder Stoß traf eine Stelle in mir, die vorher nur gestreift worden war, und ihre Finger machten die Empfindung vollständig. „Härter?“, fragte Jonas, und er meinte es als Angebot, nicht als Drängen. „Ein wenig“, sagte ich. „Nicht hastig. So tief, ja, genau so.“ Er hielt das Maß, das ich ihm gab, die Hände an meiner Hüfte, der Daumen immer wieder über dem Knochen.

Elisa nahm die andere Brust in den Mund und saugte ruhig, nicht im Wettstreit mit ihm, sondern als zweite Stimme. Ich war zwischen ihnen ausgespannt und gleichzeitig ganz bei mir, und das Stöhnen kam jetzt ohne Zurückhaltung. Draußen knackte irgendwo Holz, als die Sauna abkühlte. Sein Atem wurde kürzer, und ich spürte es an der Art, wie die Stöße einen Herzschlag länger in mir blieben. „Ich halte nicht ewig“, sagte er. „Sagt mir, wie ihr mich wollt, bevor ich die Wahl für uns treffe.“

„In mir, bis ich komme“, sagte ich. „Wenn du vorher musst, zieh dich zurück und sag es. Elisa, bleib an mir, bitte, genau in dem Kreis.“ „Ich bleibe“, sagte sie, und ihre Finger wurden ein wenig schneller, zwei Finger, nass von mir, genau auf der Klitoris. Die Spannung zog sich von den Fußsohlen herauf, durch die Waden, in den Unterleib, und wurde dort eng und hell. Ich griff nach ihrem Handgelenk, nicht um sie wegzuziehen, sondern um sie festzuhalten, wo sie war. „Nicht aufhören“, sagte ich. „Jonas, genau so. Ich komme.“

Der Orgasmus kam nicht als einzelner Schlag, sondern als eine Folge von Zuckungen, die mich um ihn herum zusammenzogen. Ich hörte mich selbst, einen langen Laut, der in Elisas Haar endete, und meine Ferse rutschte am Tuch ab. Er fluchte leise und hielt still, tief in mir, während ich um ihn pulsierte. Sie rieb mich durch die empfindliche Stelle, leichter jetzt, bis ich ihre Hand wegnahm und lachte, weil es zu viel wurde und das Lachen echt war. „Bleibt so einen Moment“, sagte ich atemlos. Jonas küsste meine Schulter, und sein Glied zuckte in mir, noch hart, noch zurückgehalten.

„Ich bin nah“, sagte er. „Elisa, willst du mich noch, oder soll ich in Mara bleiben, bis es vorbei ist?“ Er fragte sie und sah dabei auch mich an, damit keine von uns übergangen wurde. Elisa sah mich an, die Wangen gerötet, die Lippen geschwollen vom Küssen und vom Lecken. „Ich will deinen Mund, Mara, und ich will ihn in mir zu Ende bringen, wenn du ihn hergibst. Nur wenn du fertig bist. Nur wenn es sich nicht wie Verlust anfühlt.“ „Es fühlt sich nicht wie Verlust an“, sagte ich und meinte es. „Ich bin fertig mit ihm in mir. Komm her.“

Er zog sich langsam zurück, das Kondom glänzte im honigfarbenen Licht, und Elisa legte sich auf den Rücken, die Knie angezogen, ein klares Nicken zu ihm hin. Ich beugte mich über ihren Mund und küsste sie, während er wieder in sie eindrang. Diesmal war sein Rhythmus kürzer, drängender, und sie hob ihm das Becken entgegen, die Fersen an seinem Rücken, ein Laut tief in der Kehle. Ich küsste ihren Hals, ihre Brust, flüsterte, wie schön sie aussah und wie gut es sich anfühlte, sie so offen zu sehen. Meine Hand lag auf ihrem Bauch und spürte, wie er sich bei jedem Stoß spannte.

Sie kam ein zweites Mal mit einem überraschten, fast ungläubigen Ton, die Nägel in meinem Arm, der Körper hart gegen seinen. Jonas folgte ihr. Er stieß noch ein paar Mal, tief, und blieb dann still, die Stirn an ihrer Schulter, ein langes Ausatmen, das den Raum zu füllen schien. Seine Hand suchte meine und hielt sie, während er in ihr kam, die Finger fest und dankbar. Niemand sprach. Der Brunnen tropfte, und irgendwo im Gang knackte das Holz der Sauna, als die Temperatur weiter fiel. Ich blieb über Elisas Mund, nicht küssend mehr, nur nah, bis ihr Atem wieder gleichmäßig wurde.

Als er sich zurückzog, band er das Kondom ab, knotete es und legte es in ein Tuch, um es später wegzuwerfen. Die Geste war so alltäglich, dass sie mich rührte, mitten in der Nacktheit und dem Salz auf der Haut. Elisa zog mich an ihre Seite, und Jonas legte sich an die andere, ein Arm über meinen Bauch. Unsere Haut klebte aneinander, salzig und warm, und niemand machte sich sofort sauber, weil der Moment unordentlich sein durfte. Ich spürte ihr Herz an meiner Seite und seinen Atem an der Schulter, beide noch ungleich, beide hier.

„Wasser“, sagte Elisa nach einer Weile, die Stimme heiser und zufrieden. Jonas stand auf, nackt und ohne Eile, und holte die Flasche von der Bank. Wir tranken reihum. Das Wasser war lau geworden und schmeckte trotzdem nach Rettung, nach dem einfachen Weiterleben nach so viel Hitze. Zwischen meinen Beinen pochte es, ein gutes, gebrauchtes Gefühl, und an der Brust brannte leicht die Stelle, wo sein Bart gerieben hatte. Elisa strich mit dem Daumen über diese Stelle, ganz leicht, und fragte, ob es wehtue. „Nur ein wenig“, sagte ich. „Es gehört dazu. Lass es.“

„Der Zug morgen um 9 Uhr“, sagte Jonas. Er sagte es nicht, um die Nacht zu beenden, sondern um sie in die Zeit zu setzen, damit niemand so tun musste, als gäbe es kein Danach. „Ich wollte das nicht ungesagt lassen.“ „Es gibt ein Danach“, sagte ich. „Nur kein Versprechen, das größer ist als diese Woche. Das hier war echt, und das reicht mir für heute, auch wenn wir uns an der Rezeption nur kurz ansehen.“ Elisa nickte an meiner Schulter, das Haar noch feucht, der Mund weich an meiner Haut. Ihre Hand lag offen auf meinem Bauch, ohne noch etwas zu wollen.

„Mir auch“, sagte sie. „Ich will nicht, dass wir es kleinreden, wenn wir uns verabschieden, und ich will auch nicht, dass wir es größer machen, als es war. Es war genau das. Ihr wart aufmerksam. Ich habe mich sicher gefühlt, vom ersten Wort im Gang bis eben, und das werde ich behalten.“ Wir blieben liegen, bis die Haut abkühlte und eine feine Gänsehaut über die Arme lief. Dann duschten wir nacheinander in der kleinen Kabine neben dem Ruheraum, nicht gemeinsam, weil der Raum eng war und jede einen Moment für sich brauchte. Das heiße Wasser nahm das Salz, nicht die Erinnerung.

Als wir angezogen durch den stillen Gang gingen, roch die Luft wieder nach Zedernholz, und die Saunatür war zu. Hinter dem Glas lag die leere Bank, auf der wir am Nachmittag noch mit den anderen gesessen hatten, als die Aufgüsse noch ein gemeinsames Spiel gewesen waren. Elisa warf mir einen Blick zu, bevor sie in den Aufzug stieg, müde und hell zugleich. Jonas drückte im Flur vor den Zimmern einmal meine Hand. „Schlaf gut, Mara.“ „Du auch.“ Ich schloss die Tür hinter mir und blieb einen Augenblick im Dunkeln stehen, barfuß auf dem kühlen Teppich, das Herz noch langsamer als der Atem.

Im Zimmer lag der Koffer halb gepackt auf dem Boden, und die Straßenkleidung hing schon über der Stuhllehne. Ich stellte mich ans Fenster, wo der Park dunkel war und nur die Wegebeleuchtung eine dünne Linie durch die Bäume zog. Morgen würde ich abreisen. Heute Nacht saß der Nachklang warm in mir, ruhig und vollständig, wie ein Satz, den man nicht mehr verbessern muss. Ich legte mich ins Bett, ohne das Licht lange brennen zu lassen, und die letzte Sauna-Party blieb auf der Haut, auch nachdem das Spa hinter der Tür still geworden war.

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