Die Nacht, die nur uns gehört
Ehefrau · 28 Minuten lesen · 37 Minuten hören
Gelesen von Rowan
Teil 3 der Serie Ehe neu (4)
Lena stand am Fußende des Bettes und legte ein helles Kleid in den Koffer, als wäre der Morgen noch weit. Sie war sechsunddreißig, ich achtunddreißig, und seit acht Jahren trugen wir denselben Namen auf dem Briefkasten. Die Regel kannten wir beide auswendig. Reisen, die länger als eine Woche dauerten, öffneten die Ehe: Schutz, kein fremdes Bett in dieser Wohnung, keine Namen, wenn der andere nicht fragte. Die Nacht vor der Abreise und die Nacht der Rückkehr blieben geschlossen. Heute war diese geschlossene Nacht, und ihr Flug nach Barcelona ging um kurz nach sieben.
Ich lehnte im Türrahmen und sah zu, wie sie ein Paar Schuhe an den Rand schob. Das Licht der Stehlampe legte sich warm über ihre Schultern. Sie trug die seidene Bluse, die ich ihr im letzten Winter geschenkt hatte, und darunter nichts, was die Linie ihres Rückens unterbrach. Der Koffer roch nach dem Waschmittel, das wir beide benutzten. Draußen fuhr ein Zug über die Brücke, und das Geräusch zog sich lang durch die Wohnung, bis es in der Küche verklang.
„Die Telefone“, sagte sie, ohne sich umzudrehen. Ihre Stimme war ruhig, ein wenig heiser vom Tag. Ich nahm beide Geräte vom Nachttisch, schaltete sie aus und legte sie in die Schublade im Flur, unter die Ersatzschlüssel. Als ich zurückkam, hatte sie den Koffer geschlossen, nicht ganz, nur so weit, dass der Reißverschluss eine dunkle Linie bildete. Sie sah mich an. In diesem Blick lag die ganze Abmachung: kein Wort über die Tage, die kamen, kein Name, keine Frage, was der andere tun würde, wenn die Stadt zwischen uns lag.
Ich goss Wein in zwei Gläser und stellte sie auf den kleinen Tisch am Fenster. Sie setzte sich nicht sofort. Sie kam zu mir, legte die Stirn an meine Brust und atmete so, als wollte sie den Geruch des Abends festhalten. Ihr Haar roch nach dem Shampoo aus dem Bad und nach der Wärme ihrer Haut. Ich hielt sie, die Hände flach auf ihrem Rücken, und spürte, wie sich ihr Atem langsam an meinen anglich. Zwölf Tage waren eine lange Zeit. Die Regel machte sie erträglich und zugleich schwerer, weil wir sie gewählt hatten und weil wir wussten, was Wahl bedeutete.
„Hunger?“, fragte ich.
„Nach dir zuerst“, sagte sie, und dann lachte sie leise, als hätte sie sich selbst überrascht. „Aber das Brot wird hart, wenn wir es stehen lassen.“
Wir aßen am Fenster. Brot, Oliven, ein Stück Käse, der Wein, der nach dunklen Beeren schmeckte. Ihre Knie berührten meine unter dem Tisch. Sie erzählte von der Baustelle, von einem Raum, dessen Licht sie noch nicht verstanden hatte, und ich hörte zu, ohne den Faden zu verlieren und ohne ihn festzuhalten. Zwischen den Sätzen lag die andere Wahrheit: morgen früh würde ein Taxi unten warten, und die Regel würde sich öffnen wie ein Fenster. Heute Abend blieb das Fenster zu. Ich strich mit dem Daumen über ihren Handrücken, und sie drehte die Hand, bis unsere Finger ineinanderlagen.
„Ich will dich heute nicht teilen“, sagte sie. „Nicht einmal mit dem Gedanken an später.“
„Dann lassen wir später draußen“, sagte ich. „Es klopft nicht. Es hat keinen Schlüssel.“
Sie nickte. Der Wein stand noch halb in den Gläsern, als sie aufstand und um den Tisch kam. Sie setzte sich auf meinen Schoß, die Knie links und rechts von meinen Hüften, das Kleid, das sie nicht mehr trug, längst im Koffer, die Bluse warm von ihrem Körper. Ihr Gewicht war vertraut und neu zugleich. Ich legte die Hände an ihre Taille und spürte, wie sich der Stoff unter den Fingern verschob. Sie küsste mich nicht sofort. Sie sah mich an, nah genug, dass ich die kleinen goldenen Sprenkel in ihren Augen sah, und dann senkte sie den Mund auf meinen.
Der Kuss begann langsam. Ihre Lippen waren weich, ein wenig kühl vom Wein, und sie öffnete sich erst, als ich die Zunge an ihre Unterlippe legte. Sie antwortete mit einem leisen Laut, der in meiner Brust widerhallte. Ihre Hände lagen in meinem Nacken, die Nägel kurz, der Druck deutlich. Ich zog sie näher, bis ihr Becken an meinem lag und ich durch die Hose spürte, wie warm sie war. Die Bluse rutschte an einer Seite, und meine Hand fand die nackte Haut über ihrer Hüfte. Sie atmete in den Kuss hinein, tiefer, und ihr Körper senkte sich, als hätte er schon entschieden.
„Hier?“, fragte ich an ihrem Mund.
„Hier erst“, sagte sie. „Das Bett hat die ganze Nacht. Der Stuhl darf den Anfang.“
Ich öffnete die Knöpfe der Bluse von unten nach oben. Jeder Knopf gab ein kleines, trockenes Geräusch. Darunter war ihre Haut, die Brüste, die ich kannte und die mich trotzdem jedes Mal anhielten. Die Brustwarzen waren schon fest, dunkelrosa im Lampenlicht. Ich nahm eine in den Mund, langsam, die Zunge flach, und sie bog den Rücken, die Finger in meinem Haar. Ihr Atem wurde kürzer. Ich wechselte zur anderen Seite, saugte etwas fester, und sie drückte sich gegen meinen Mund, als wollte sie mehr von genau dieser Stelle.
„Langsam“, flüsterte sie, und es klang nicht wie eine Bremse, sondern wie ein Wunsch. „Ich will jede Minute.“
Ich ließ die Bluse von ihren Schultern gleiten. Sie fiel über die Stuhllehne und blieb dort hängen wie ein helles Tuch. Lena saß halb nackt auf mir, nur noch das Höschen aus dünnem Stoff zwischen uns, und die Hose, die ich noch trug. Ich strich mit beiden Händen über ihren Rücken, die Wirbelsäule hinab, über die Rundung ihres Pos, und zog sie enger an mich. Sie rieb sich an mir, klein, kreisend, und durch den Stoff spürte ich, wie feucht sie schon war. Der Geruch stieg auf, warm, salzig, ihrer. Ich küsste ihren Hals, die Stelle unter dem Ohr, die sie immer leise machen ließ, und sie machte genau dieses Geräusch, ein halb unterdrücktes Ah, das mir durch den ganzen Körper ging.
Sie öffnete meinen Gürtel. Ihre Hände zitterten nicht. Sie waren sicher, die Hände einer Frau, die wusste, was sie wollte und von wem. Der Knopf, der Reißverschluss, dann schob sie die Hand hinein und umschloss mich. Ich war schon hart, schon seit sie sich gesetzt hatte, und ihre Finger legten sich fest um den Schaft. Sie strich einmal von der Wurzel bis zur Spitze, der Daumen über die feuchte Stelle, und ich musste die Zähne zusammenbeißen, um nicht sofort in ihre Hand zu stoßen.
„Steh auf“, sagte sie leise. „Ich will dich sehen.“
Ich stand. Sie blieb sitzen, zog mir Hose und Shorts herunter und sah einen Moment nur auf mich, auf den Schwanz, der ihr entgegenstand, auf die Ader, die an der Unterseite pochte. Dann beugte sie sich vor und nahm mich in den Mund. Die Wärme war so plötzlich, dass ich eine Hand an den Tisch legen musste. Ihre Zunge lag unter der Eichel, kreiste, und ihre Lippen schlossen sich eng. Sie nahm mich tiefer, nicht hastig, in einem Rhythmus, den sie selbst bestimmte. Ich sah auf ihren Rücken, auf die Schulterblätter, die sich bewegten, auf das Haar, das nach vorn fiel und ihre Wange streifte. Speichel glänzte an ihrem Kinn. Sie hob den Blick, ohne mich loszulassen, und in diesem Blick lag nichts als Lust und die klare Erlaubnis, hinzusehen.
Ich hielt ihre Haare zurück, nicht um zu führen, nur um ihr Gesicht zu sehen. Sie ließ mich ein Stück tiefer, die Kehle eng, ein kurzes Würgen, das sie selbst abfing, indem sie zurückwich und dann wieder kam. Ihre Hand arbeitete an dem, was ihr Mund nicht nahm. Die andere lag auf meinem Oberschenkel, die Nägel leicht in der Haut. Ich spürte, wie sich alles in mir sammelte, zu schnell, zu früh für diese Nacht.
„Lena“, sagte ich. „Wenn du so weitermachst, bin ich gleich fertig.“
Sie ließ mich aus dem Mund gleiten, die Lippen glänzend, und lächelte. „Noch nicht. Ich will dich in mir, wenn du kommst. Aber ich will dich vorher schmecken.“ Sie leckte einmal langsam von unten nach oben, küsste die Spitze und stand auf. Das Höschen war an der Mitte dunkel. Ich hakte die Finger unter den Bund und zog es ihr über die Hüften, die Schenkel hinab. Sie stieg heraus, nackt im Lampenlicht, die Schamhaare kurz geschnitten, die inneren Lippen schon geschwollen und feucht. Ich kniete mich vor sie, noch bevor sie es sagen konnte.
Der erste Kuss auf ihre Mitte war langsam. Ich legte den Mund auf sie, die Zunge flach über die ganze Spalte, und schmeckte sie: salzig, süß, ein wenig nach der Wärme des Abends. Sie stellte ein Bein auf den Stuhl, öffnete sich, und ich fand den Kitzler mit der Zungenspitze. Er war fest, empfindlich. Ich umkreiste ihn, ohne direkt zu drücken, und hörte, wie ihr Atem oben abbrach. Meine Hände hielten ihre Hüften. Sie griff in mein Haar und hielt mich dort, nicht grob, aber bestimmt.
„Genau da“, sagte sie. „Nicht fester. Genau so.“
Ich blieb bei diesem Kreis, gleichmäßig, die Zunge weich, dann etwas spitzer, dann wieder weich. Ihre Schenkel begannen zu zittern. Ich schob zwei Finger in sie, langsam, und sie war so nass, dass sie ohne Widerstand glitten. Innen war sie heiß und eng, die Muskeln zogen sich um meine Finger, als ich sie krümmte und die Stelle suchte, die sie immer leiser werden ließ. Ich fand sie. Lena stöhnte offen, den Kopf zurück, eine Hand am Fensterrahmen. Ich leckte weiter, die Finger im gleichen Takt, und spürte, wie sich alles in ihr zusammenzog.
„Nicht aufhören“, sagte sie. „Bitte nicht aufhören.“
Ich hörte nicht auf. Der Rhythmus blieb, auch als ihre Hüften gegen meinen Mund stießen und der Stuhl leise über den Boden rutschte. Sie kam mit einem langen, gebrochenen Laut, die Schenkel fest um meinen Kopf, die innere Muskulatur in Wellen um meine Finger. Ich hielt sie, leckte sie durch den Höhepunkt, bis sie meine Haare packte und mich ein Stück wegzog, überempfindlich, lachend und außer Atem zugleich.
„Komm hoch“, sagte sie. „Ich will dich küssen, während ich noch so bin.“
Ich stand. Sie küsste mich tief, schmeckte sich selbst auf meiner Zunge und schien das zu wollen. Ihre Hand fand mich wieder, hart, feucht von ihrem Mund und von dem, was aus mir schon austrat. Sie führte mich zum Sofa, nicht zum Bett, und legte sich auf den Rücken, ein Bein über die Lehne, das andere auf dem Boden. Ich kniete zwischen ihren Schenkeln. Einen Moment sahen wir uns nur an. Ihr Brustkorb hob und senkte sich. Die Brustwarzen waren dunkel und fest. Zwischen ihren Beinen glänzte sie, offen, bereit.
„Komm rein“, sagte sie. „Langsam. Ich will dich ganz spüren.“
Ich setzte die Spitze an sie und schob mich hinein, Zentimeter um Zentimeter. Die Enge war fast zu viel nach ihrem Mund und nach dem Warten. Sie war heiß und glatt, und jeder Millimeter zog mich tiefer. Als ich ganz in ihr war, blieben wir beide still. Ich spürte ihren Puls um mich. Sie legte die Hände an mein Gesicht und küsste mich, klein, immer wieder, als müsste sie sich vergewissern, dass ich wirklich da war.
„Beweg dich“, flüsterte sie dann. „Aber bleib nah.“
Ich zog mich zurück und kam wieder, flach, der ganze Körper über ihrem, die Stirn an ihrer. Der Rhythmus war langsam, tief, jeder Stoß bis zum Anschlag, dann eine Pause, in der sie mich innen hielt. Ihre Fersen lagen in meinen Kniekehlen. Sie hob das Becken, um mich noch tiefer zu nehmen, und jedes Mal, wenn ich ganz in ihr war, machte sie ein kleines, zufriedenes Geräusch an meinem Ohr. Ich küsste ihren Hals, ihre Schulter, die obere Kurve ihrer Brust. Der Schweiß begann zwischen uns. Der Wein stand vergessen auf dem Tisch. Draußen wurde es dunkler, und die Lampe warf unser Schattenbild an die Wand, zwei Körper, die sich nicht trennten.
„Härter“, sagte sie nach einer Weile. „Ich halte das.“
Ich stützte mich auf die Arme und stieß tiefer, fester, der Klang von Haut auf Haut leise und deutlich im Zimmer. Sie hielt meinen Blick. Das war das Schwere und das Gute an dieser Nacht: nicht wegsehen, nicht in eine Fantasie ausweichen, die nicht sie war. Ihre Brüste bewegten sich mit jedem Stoß. Ich senkte den Kopf und nahm eine Brustwarze in den Mund, während ich in ihr blieb, und sie krallte die Nägel in meinen Rücken, nicht genug, um zu verletzen, genug, um eine Spur zu hinterlassen, die morgen noch da sein würde.
„Dreh mich“, sagte sie. „Ich will dich von hinten, aber ich will deine Hand an mir.“
Wir wechselten, ohne uns lange zu trennen. Sie kniete auf dem Sofa, die Unterarme auf der Lehne, der Rücken lang, der Po erhoben. Ich strich mit der Hand über ihre Wirbelsäule, über die Rundung, und schob mich wieder in sie. Der Winkel war anders, tiefer an der vorderen Wand, und sie stöhnte sofort, offener als vorher. Ich griff um sie herum, fand den Kitzler mit zwei Fingern und rieb ihn im Takt meiner Stöße. Sie war noch empfindlich vom ersten Höhepunkt, und ihr ganzer Körper zuckte unter der Berührung.
„Ja“, sagte sie. „So. Nicht aufhören, Elias. Nicht jetzt.“
Ich hielt den Rhythmus, fest, gleichmäßig, die andere Hand an ihrer Hüfte. Der Anblick von ihr, geöffnet, mein Schwanz, der in sie glitt und wieder hervorkam, glänzend von ihr, war fast zu viel. Ich verlangsamte, als ich merkte, dass ich zu nah war, und sie bemerkte es. Sie drückte sich zurück, nahm mich tiefer und lachte atemlos.
„Noch nicht du“, sagte sie. „Ich will noch einmal. Dann darfst du.“
„Du darfst alles“, sagte ich, und es war keine Floskel. Es war die Regel dieser Nacht, in einen Satz gelegt.
Ich beugte mich über sie, die Brust an ihrem Rücken, und rieb sie weiter, kleinere Kreise, während ich flacher stieß, genau dort, wo sie am lautesten wurde. Ihr Atem zerfiel in kurze Stöße. Sie griff nach hinten, fand meinen Oberschenkel und hielt sich fest. Ich spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, erst unregelmäßig, dann in einem harten, rhythmischen Griff. Sie kam mit dem Gesicht in der Armbeuge, der Laut gedämpft und trotzdem roh, und ich blieb in ihr, still, während die Wellen durch sie liefen und mich fast mitnahmen.
Als sie wieder atmen konnte, zog sie sich von mir, drehte sich und drückte mich auf den Rücken. Das Sofa war zu schmal, also rutschten wir auf den Teppich, die Decke vom Sessel hinterher, ein improvisiertes Lager zwischen Tisch und Fenster. Sie setzte sich auf mich, nahm mich in die Hand und führte mich hinein, diesmal selbst, in ihrem Tempo. Sie sank langsam, bis sie saß, die Hände auf meiner Brust, das Haar zerzaust, die Lippen geschwollen. Einen Moment bewegte sie sich nicht. Sie sah auf mich herab, und in ihrem Gesicht lag etwas, das über die Lust hinausging: die Gewissheit, dass dieser Körper, diese Nacht, diese Wahl uns gehörten.
Dann begann sie sich zu bewegen. Nicht wild. Ein Wiegen, das Becken nach vorn und zurück, sodass ich an ihrem Kitzler rieb, während ich tief in ihr blieb. Ich hielt ihre Hüften, half nur, wenn sie es wollte, und ließ sie führen. Ihre Brüste schwangen leicht. Ich richtete mich auf, nahm eine in den Mund, und sie umschlang meinen Nacken, ritt mich enger, kürzer, die Stirn an meiner. Unser Atem mischte sich. Ich spürte, wie sich der Höhepunkt wieder in mir sammelte, diesmal ohne Eile, weil sie ihn mitnahm, weil wir im selben Takt waren.
„Ich bin nah“, sagte ich an ihrem Mund.
„Ich auch“, sagte sie. „Komm mit mir. Ich will es spüren.“
Sie ritt fester, die Knie fest im Teppich, und ich stieß von unten in sie, als sie sich senkte. Der Klang wurde nasser, deutlicher. Ihre inneren Muskeln fingen an zu flattern, dann zu greifen. Sie sah mich an, die Augen weit, und sagte meinen Namen, einmal, klar. Das reichte. Ich kam in ihr, tief, in langen Stößen, die ich nicht mehr steuern konnte, und sie kam im selben Augenblick, der Mund offen an meinem, ein Laut, der kein Wort mehr war. Ich hielt sie, während es durch uns beide ging, die Arme um ihren Rücken, das Gesicht an ihrer Schulter, und sie presste sich auf mich, als wollte sie keinen Tropfen zwischen uns lassen.
Wir blieben so, ineinander, bis das Zittern nachließ. Ihr Herz schlug schnell an meiner Brust. Der Teppich kratzte an meinem Rücken, und ich merkte es erst jetzt. Sie lachte leise, als ich mich bewegte, und küsste meine Schläfe.
„Bett“, sagte sie. „Bevor uns der Boden die Knie ruiniert.“
Wir standen auf, nackt, ein wenig unsicher auf den Beinen. Ich hob die Decke auf, sie das Weinglas, das noch ihr gehörte, und wir gingen ins Schlafzimmer, ohne Licht zu machen außer der kleinen Lampe auf ihrer Seite. Der Koffer stand noch am Fußende. Sie schob ihn mit dem Fuß beiseite, nicht unfreundlich, nur so, dass er nicht zwischen uns lag. Wir legten uns unter die Decke, noch warm, noch feucht voneinander, und eine Weile sagten wir nichts. Ich strich über ihren Arm, die Innenseite, wo die Haut dünn ist. Sie lag mit dem Kopf auf meiner Schulter und zeichnete mit einem Finger Kreise auf meine Brust.
„Die Regel ist gut“, sagte sie nach einer Zeit. „Ich bereue sie nicht. Aber diese Nacht will ich nicht gegen irgendetwas tauschen.“
„Musst du nicht“, sagte ich. „Sie ist nicht im Tausch. Sie ist einfach unsere.“
Sie küsste meine Brust, dann die Stelle über dem Herzen, dann wanderte ihr Mund tiefer, über den Bauch, und ich spürte, wie sich trotz der Müdigkeit wieder etwas in mir regte. Sie bemerkte es und lächelte an meiner Haut.
„Noch einmal“, sagte sie. „Langsamer. Ich will einschlafen, während du noch in mir bist, wenn das geht. Wenn nicht, dann eben danach.“
„Es geht, wenn wir uns Zeit lassen“, sagte ich.
Sie legte sich auf die Seite, den Rücken an meiner Brust, und zog mein Bein über ihres. Ich war noch nicht ganz hart, aber ihre Wärme, der Geruch ihrer Haare, die Nässe, die noch an ihren Schenkeln klebte, holten mich zurück. Ich strich über ihre Brust, die Taille, den Bauch, und ließ die Hand zwischen ihren Beinen liegen, ohne zu fordern. Sie war geschwollen, empfindlich, und als ich sie nur hielt, seufzte sie und drückte sich in meine Handfläche. Ich küsste ihren Nacken, die Schulter, die Linie, wo der Hals in den Rücken übergeht. Draußen fuhr wieder ein Zug. In der Wohnung war es still genug, dass ich ihren Atem zählen konnte.
Als ich wieder hart war, hob sie das obere Bein ein wenig und führte mich selbst an sich heran. Ich glitt in sie von hinten, langsam, und weil wir schon einmal gekommen waren, war es weniger Drang und mehr Tiefe. Sie war eng und sehr nass, und jeder Stoß klang leise im Kissen. Ich blieb flach, die Hand an ihrem Kitzler, zwei Finger, kaum Druck, nur die Wärme und ein kleines Reiben im Takt. Sie legte ihre Hand über meine und zeigte mir das Tempo: langsamer, als ich gedacht hatte, fast still.
„So“, flüsterte sie. „Ich will es brennen lassen, nicht jagen.“
Wir bewegten uns kaum. Ein Wiegen, das Becken an ihrem, mein Mund an ihrem Ohr. Ich sagte ihr, wie sie sich anfühlte, nicht in groben Worten, sondern in den Worten, die zwischen uns wahr waren: heiß, eng, mein, für diese Nacht ganz und ohne Rest. Sie antwortete mit kleinen Lauten und mit dem Druck ihrer Hand. Manchmal hielt sie mich an, ganz still in ihr, und ich spürte nur das Pochen, ihres und meines, ineinander. Dann gab sie mich wieder frei, und ich zog mich ein Stück zurück und kam zurück, immer bis zum Grund, immer langsam.
Die Lampe brannte weiter. Ihr Koffer warf einen Schatten an die Wand. Ich dachte nicht an Barcelona. Ich dachte an das Gewicht ihres Beins über meinem, an den Salzgeschmack auf ihrer Schulter, an die Art, wie sich ihre inneren Muskeln ab und zu um mich schlossen, als würde ihr Körper im Schlaf schon üben, mich zu halten. Sie war nicht am Einschlafen. Sie war wach, sehr wach, nur leiser als vorhin.
„Fass meine Brüste an“, sagte sie. „Beide. Ich will deine Hände überall, wo du hinkommst, ohne mich zu verlassen.“
Ich kam so gut ich konnte. Eine Hand blieb zwischen ihren Beinen, die andere umfasste ihre Brust, der Daumen über der Brustwarze, die schon wieder fest war. Sie drückte den Rücken durch, nahm mich tiefer, und ein Schauer lief über ihre Haut, den ich mit der ganzen Fläche meiner Brust spürte. Ich küsste die Stelle hinter ihrem Ohr und flüsterte ihren Namen. Sie drehte den Kopf, so weit sie konnte, und wir küssten uns ungeschickt, seitlich, die Zungen kurz, dann wieder Atem.
„Ich will auf dir liegen, wenn wir kommen“, sagte sie. „Ich will dein Gewicht.“
Wir lösten uns, nur für die Sekunden, die es brauchte. Sie legte sich auf den Rücken, die Knie angezogen, und ich kam über sie, in sie, in einem Zug, der diesmal keine Vorsicht mehr brauchte, weil sie schon offen war und mich mit den Beinen um die Hüften zog. Das Gewicht, das sie wollte, gab ich ihr. Ich lag auf ihr, die Unterarme neben ihrem Kopf, und bewegte mich tief und kurz, kaum aus ihr heraus. Sie hielt mein Gesicht. Ihre Augen waren dunkel und klar. Jeder Stoß drückte einen kleinen Laut aus ihr, nicht laut, nur wahr.
„Sieh mich an“, sagte sie. „Bis zum Ende.“
Ich sah sie an. Das war schwerer als jeder Rhythmus, weil nichts mehr zwischen uns stand, kein Sofa, kein Winkel, keine Rolle. Nur ihr Gesicht, das ich seit Jahren kannte und das in dieser Nacht neu war, weil wir beide wussten, dass der Morgen die Tür wieder öffnen würde, und weil wir trotzdem hier blieben. Ich spürte, wie sich der Höhepunkt aufbaute, tiefer im Körper, nicht nur im Schwanz, sondern im Bauch, in den Oberschenkeln, in der Stelle, wo ihr Blick mich festhielt. Sie spürte es auch. Ihre Fersen drückten in meinen Rücken. Ihre innere Muskulatur zog sich enger.
„Jetzt“, sagte sie. „Ich bin da. Komm.“
Ich stieß noch dreimal, tief, und blieb dann in ihr, während es aus mir brach, heiß, in Schüben, die ich in ihrem Gesicht gespiegelt sah. Sie kam einen Atemzug später, die Augen offen, der Mund an meinem, ein langes Ziehen, das mich aussaugte und hielt. Ich bewegte mich nur noch wenig, gerade genug, um sie durch ihren Höhepunkt zu tragen, und sie zitterte unter mir, die Nägel in meinen Schultern, der Name auf ihren Lippen, meiner, nicht irgendeiner. Als es nachließ, blieb ich auf ihr, das Gewicht, das sie verlangt hatte, bis sie mit der Hand über meinen Rücken strich und leise lachte, weil ich zu schwer wurde und sie es trotzdem nicht anders wollte.
Ich rollte uns zur Seite, blieb in ihr, so lange es ging. Wir lagen Gesicht an Gesicht, die Nasen fast aneinander, der Atem langsam werdend. Zwischen uns war es nass, warm, ein wenig klebrig schon, und keiner von uns machte Anstalten, das wegzuwischen. Ihre Hand lag an meiner Wange. Meine lag an ihrer Hüfte. Der Wecker auf dem Nachttisch war noch nicht gestellt. Das würden wir später tun, oder sie würde es tun, wenn sie aufstand, um Wasser zu holen. Jetzt nicht.
„Wenn du in zehn Tagen zurückkommst“, sagte ich, „steht die andere Nacht schon im Kalender. Dieselbe Regel. Dasselbe Bett.“
„Ich weiß“, sagte sie. „Und bis dahin gilt, was wir ausgemacht haben. Ich werde dich nicht anlügen, und ich werde dich nicht mit Einzelheiten belasten, die du nicht willst.“
„Ich will heute keine Einzelheiten von morgen“, sagte ich. „Ich will nur, dass du weißt, wo du herkommst, wenn du gehst.“
Sie küsste mich, langsam, ohne die Eile von vorhin. „Ich komme von hier“, sagte sie. „Von diesem Mund. Von diesem Gewicht. Von der Regel, die wir beide halten, auch wenn sie uns manchmal die Brust eng macht.“
Wir lagen noch eine Weile so. Irgendwann glitt ich aus ihr, und sie seufzte, nicht enttäuscht, nur weil die Leere nach so viel Nähe immer ein kleines Loch ist. Ich stand auf, holte ein feuchtes Tuch aus dem Bad und wischte sie behutsam, die Innenseiten der Schenkel, den Bauch, die Stelle, an der mein Samen aus ihr lief. Sie ließ es geschehen, die Augen halb geschlossen, eine Hand in meinem Haar, als ich mich über sie beugte. Dann wischte ich mich selbst und kam zurück unter die Decke. Sie drehte sich auf den Bauch, ein Bein über meins, und ich strich über ihren Rücken, von den Schultern bis zur Kuhle über dem Po, immer wieder, bis ihre Atmung tiefer wurde, ohne ganz in den Schlaf zu fallen.
„Erzähl mir etwas, das nichts mit der Reise zu tun hat“, murmelte sie.
Ich erzählte ihr von dem Brot, das wir morgen nicht mehr zusammen essen würden, und korrigierte mich, weil morgen schon die Reise war. Also erzählte ich von dem Markt am Samstag vor zwei Wochen, von den Pfirsichen, die sie ausgesucht hatte, und davon, wie sie einen aufgebrochen und mir die Hälfte in den Mund geschoben hatte, mitten auf der Straße, der Saft an ihren Fingern. Sie lächelte an meinem Arm. Ich erzählte weiter, klein, ohne Pointe: das Quietschen der Wohnungstür, das wir nie ölen, weil es uns sagt, dass der andere heimkommt. Der Riss in der Tasse, aus der nur ich trinke. Die Art, wie sie im Schlaf die Decke stiehlt und sie im Morgengrauen zurückgibt, als wäre nichts gewesen.
„Ich stehle sie nicht“, sagte sie schläfrig. „Sie kommt zu mir.“
„Dann ist die Decke klug“, sagte ich.
Sie lachte einmal, kurz, und wurde wieder still. Ich dachte, sie würde einschlafen. Stattdessen drehte sie sich, setzte sich auf und sah auf die Uhr. Es war kurz nach eins. Der Flug war früh, aber nicht so früh, dass die Nacht schon vorbei war. Sie trank einen Schluck Wasser aus dem Glas auf dem Nachttisch, reichte es mir, und ich trank den Rest. Dann stellte sie das Glas ab und sah mich an mit einem Blick, den ich kannte: nicht fertig, nicht unersättlich im leeren Sinn, sondern entschlossen, diese Stunden nicht an den Schlaf zu verschenken, solange der Körper noch ja sagte.
„Einmal noch“, sagte sie. „Nicht weil wir müssen. Weil ich dich noch einmal von oben sehen will, bevor das Taxi kommt. Wenn du zu müde bist, sagen wir es und schlafen. Das ist auch ein Ja.“
„Ich bin nicht zu müde“, sagte ich. „Ich bin genau müde genug, um langsam zu sein.“
Sie lächelte. „Langsam ist gut. Langsam ist die ganze Regel dieser Nacht in einem Wort.“
Sie stieg über mich, nicht sofort auf mich, sondern kniete neben meiner Hüfte und beugte sich hinab. Ihr Mund nahm mich wieder auf, sanft, weil ich empfindlich war nach dem zweiten Mal. Sie war geduldig. Die Zunge weich, die Lippen locker, kein Ehrgeiz, nur Wärme, bis ich wieder hart wurde und die Hüften von selbst antworteten. Sie ließ mich aus dem Mund, küsste die Spitze und setzte sich dann auf mich, diesmal mit dem Gesicht zu mir, die Hände auf meinen Schultern. Sie sank herab, und wir beide atmeten aus, als wäre das der Satz, auf den der Abend gewartet hatte.
Diesmal ritt sie wirklich langsam. Ein Heben, ein Senken, die Pause unten, in der sie mich ganz in sich hielt und die inneren Muskeln einmal bewusst anspannte, sodass ich die Zähne in die Lippe setzen musste. Ich lag unter ihr und sah zu: den Bauch, der sich leicht spannte, die Brüste, die ich mit beiden Händen hielt, die Haare, die ihr ins Gesicht fielen und die sie nicht wegstrich. Sie beugte sich vor, die Hände neben meinem Kopf, und küsste mich bei jedem zweiten Senken. Der Kuss schmeckte nach Wasser und nach ihr. Ich stieß nur wenig von unten, gerade genug, um ihr zu begegnen, nicht um ihr den Takt zu nehmen.
„Gefällt dir das“, sagte sie, und es war keine Frage, die eine Antwort brauchte, eher eine Feststellung, die sie hören wollte.
„Ja“, sagte ich. „Alles daran. Wie du mich nimmst. Wie du mich ansiehst. Wie du nicht weg bist, obwohl der Koffer schon steht.“
Sie senkte sich tiefer, blieb unten und rieb sich an mir, kleine Kreise, der Kitzler an meinem Schambein. Ihr Atem wurde wieder kürzer. Ich spürte, wie die Nässe zwischen uns zunahm, wie es leise schmatzte, wenn sie sich bewegte, und ich hielt ihre Hüften, nicht um sie zu beschleunigen, nur um da zu sein, wo sie mich brauchte. Sie richtete sich wieder auf, eine Hand an ihrer Brust, die andere an meiner, und ritt in diesem flachen, mahlenden Takt, der sie schneller zum Ziel brachte als jedes Stoßen.
„Bleib still“, sagte sie. „Ich mache das. Du siehst zu.“
Ich blieb still, so gut ein Körper das kann, der schon zittert. Sie bewegte sich auf mir, die Augen halb geschlossen, dann wieder offen, auf mein Gesicht gerichtet. Ihre Finger kniffen leicht in ihre eigene Brustwarze. Die andere Hand lag flach auf meiner Brust, über dem Herzen, als wollte sie den Schlag zählen. Ich sah, wie sich die Röte von ihrem Hals über die Brüste zog. Ich sah, wie sich ihr Mund öffnete. Ich sah den Moment, in dem das Mahlen enger wurde, kürzer, und ihr Oberschenkel zu zittern begann.
„Elias“, sagte sie, fast nur Luft. „Ich komme. Halt mich.“
Ich setzte mich auf, die Arme um sie, und sie kam so, auf mir sitzend, an meine Brust gedrückt, der Höhepunkt länger und leiser als die beiden davor, ein Zittern, das durch ihre Schenkel in meine Hüften lief. Ich hielt sie und bewegte mich kaum, nur ein kleines Wiegen, das sie nicht über die Kante der Empfindlichkeit stieß. Sie vergrub das Gesicht an meinem Hals und atmete mich, bis die Wellen nachließen. Dann, ohne sich von mir zu lösen, flüsterte sie: „Jetzt du. Ich will dich noch einmal in mir haben, wenn du gehst. Wenn du kommst, meine ich. Bleib. Komm.“
Sie lehnte sich zurück, die Hände auf meinen Knien, und ich durfte mich wieder bewegen. Ich stieß nach oben, langsam, tief, und der Anblick von ihr, offen, erschöpft, trotzdem da, mit dem Blick, der nicht auswich, zog mich schneller, als ich wollte. Ich sagte es ihr. Sie nickte, legte eine Hand zwischen uns und rieb sich noch einmal, nicht für einen neuen Höhepunkt, sagte sie, nur um mich zu spüren, während ich kam. Das Bild reichte. Ich kam in ihr, zum dritten Mal in dieser Nacht, weniger heftig, aber vollständig, die Stirn an ihrer Brust, die Hände an ihrem Rücken, ein langer, leiser Laut, den ich nicht zurückhielt. Sie hielt meinen Kopf und strich über mein Haar, bis ich wieder atmen konnte wie ein Mensch und nicht wie jemand, der gerade alles gegeben hat, was der Körper hergibt.
Wir sanken zusammen in die Kissen. Diesmal zog ich mich gleich aus ihr, weil wir beide wussten, dass ein viertes Mal die Nacht in Erschöpfung verwandelt hätte und nicht in Nähe. Sie lag auf der Seite, ich hinter ihr, die Decke bis zur Hüfte, weil uns noch warm war. Mein Arm lag um ihre Taille. Ihre Hand lag auf meinem Handgelenk, die Finger locker. Der Koffer stand im Dunkeln und war nur noch eine Form. Die Stadt draußen hatte sich gelegt. Irgendwo schlug eine Tür. Dann war es still.
„Wecker auf halb sechs“, sagte sie nach einer Weile, die Stimme schon dünn vom Schlaf. „Ich dusche allein, sonst kommen wir nicht aus der Wohnung. Das ist kein Verbot. Das ist Logistik.“
„Ich weiß“, sagte ich. „Ich koche Kaffee. Ich trage den Koffer. Ich sage nichts über die Tage, es sei denn, du fragst.“
„Ich frage heute nicht“, sagte sie. „Heute frage ich nur, ob du noch wach bist.“
„Ich bin wach.“
„Gut“, sagte sie. „Dann bleib so, bis ich einschlafe. Danach darfst du auch. Die Regel gilt bis zum Taxi, nicht bis zur Bewusstheit. Schlaf ist erlaubt.“
Sie sagte das letzte Wort schon undeutlich. Ich küsste ihren Nacken, einmal, und ließ den Mund dort liegen, ohne weiter zu küssen. Ihr Atem wurde länger. Die Hand auf meinem Handgelenk lockerte sich, blieb aber da. Ich stellte den Wecker mit der freien Hand, leise, auf halb sechs, und legte das Telefon nicht zurück in die Schublade, weil der Morgen eine andere Regel hatte als die Nacht. Dann lag ich still und hielt sie, die Frau, mit der ich die Ehe geöffnet und diese Nacht geschlossen hatte, und spürte, wie der Schweiß auf unserer Haut trocknete und der Geruch von uns beiden im Kissen blieb.
Ich schlief nicht sofort. Ich hörte sie atmen und dachte an den Flur, an die ausgeschalteten Telefone unter den Schlüsseln, an das Brot auf dem Tisch, das wir nicht aufgegessen hatten. Morgen würde sie gehen, und die Regel würde tun, was wir ihr aufgetragen hatten. Heute Nacht hatte sie getan, was wir ihr ebenfalls aufgetragen hatten: uns nichts wegnehmen, uns nichts schuldig bleiben, uns ganz lassen, mit Haut und Mund und dem Gewicht, das sie verlangt hatte. Als ihr Atem endlich in den tiefen Takt des Schlafes fiel, schloss ich die Augen. Der Koffer stand bereit. Die Nacht gehörte noch uns, bis das Taxi unten hupte, und bis dahin reichte der Arm um ihre Taille, die Wärme zwischen ihren Schenkeln an meinem Bein, und die Stille, in der kein fremder Name Platz hatte.
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